Handball, 3. Liga Nord-West

SGSH Dragons: Erst die Pflicht, dann das Vergnügen

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Das Hinspiel in Minden dominierte die SGSH um Kapitän Alexandre Brüning.

Halver – Bevor es am Samstag so richtig weihnachtet bei den SGSH Dragons, bevor also die große Weihnachtsfeier für Vereinsmitglieder, Gönner und Freunde im Foyer der ehemaligen Ganztagsschule an der Halveraner Mühlenstraße steigt, wartet im letzten Heimspiel des Jahres eine Pflichtaufgabe auf den heimischen Drittligisten.

Zum Rückrundenauftakt gastiert ab 19.30 Uhr der TSV GWD Minden II im Sauerland. Rückblende: Gegen die Ostwestfalen war die SGSH, seinerzeit noch unter der sportlichen Führung von Stefan Neff, nach Maß in die Saison gestartet. Mit 33:19 (19:10) gewannen die Dragons Ende August in Ostwestfalen – gegen eine über weite Strecken überforderte, allerdings auch arg ersatzgeschwächte Mindener Mannschaft. Genau hier liegt auch eine Gefahrenquelle für Samstag. „Ja, das ist ein Aspekt, den wir beachten müssen“, sagt Dragons-Coach Mark Dragunski, „aber wir haben aus dem bisherigen Saisonverlauf viel gelernt.“ 

Und so fährt der Ex-Nationalspieler bei der Vorbereitung auf den Gegner einen zweigleisigen Kurs. „Obacht, so schlecht waren die Ergebnisse von Minden zuletzt nicht“, sagt Dragunski einerseits, verweist aber zugleich auf die in der Tat beeindruckende Heimdominanz seines Teams. „Bis auf eine Halbzeit gegen Leichlingen war alles, was wir zuletzt gespielt haben zu Hause, richtig gut.“ 

Rein sportlich gesehen hat sich die SGSH auf die Mindener 3:2:1-Abwehr vorbereitet. Ab der frühen Jugend werden alle GWD-Teams intensiv in dieser Defensivformation in jugoslawischer Interpretation geschult. Dragunski: „Das ist unangenehm zu spielen.“ Im Vergleich zum Hinspiel werden es die Dragons zudem mit einer deutlich veränderten GWD-Aufstellung zu tun bekommen. Julius Richtzenhain und Yannik Jungmann spielten seinerzeit gar nicht, Jonas Molz nur in der Abwehr. Dieses Trio wird an der Mühlenstraße dieses Mal mit von der Partie sein. Weil zudem die GWD-Bundesliga-Vertretung erst am Sonntag ihr Heimspiel gegen den HC Erlangen bestreitet, ist auch Hilfe von „oben“ nicht ausgeschlossen. 

Unverändert ist derweil die Personallage bei den Dragons. Torhüter Ante Vukas wird zwar nach seiner Fußverletzung einen Belastungstest unternehmen, ob es hingegen schon für einen Einsatz unter Wettkampfbedingungen reicht – fraglich. Fällt der Kroate aus, bleibt Luca Jannack im Kader, der ansonsten wie beim Spiel in Lemgo aussehen dürfte. 

Heißt: Alle Mann an Bord, mit Ausnahme von Dominik Spannekrebs und David Bleckmann. Mit dem noch verletzten Duo rechnet Dragunski erst zu Beginn des Neuen Jahres wieder. 

Dragons: Vukas (?), Borchert, Jannack – Merhar, Schetters, Klasmann, Diehl, Brüning, Hüller, Hecker, Tubic, Frenzel, Bekston, Geitmann, Prior

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