Handball, 3. Liga

Natko Merhars Rückkehr zu seinen Wurzeln

Handball, 3. Liga: Natko Merhar SGSH Dragons
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Das war’s: SGSH-Linksaußen Natko Merhar trug am Samstag in Gensungen zum letzten Mal das Drachen-Trikot. Von den eigenen Fans hatte sich der Kroate, der in seine Heimat zurückkehrt, bereits im Derby gegen den TuS Volmetal verabschiedet.

Die letzte Fahrt mit dem SGSH-Bus war noch einmal eine weite für Natko Merhar. Noch einmal nach Nordhessen. Ein emotionaler 26:25-Sieg bei der ESG Gensungen/Felsberg, doch Merhar war schon nurmehr Statist. 

Schalksmühle - Ein spannendes Spiel zum Abschied, aber auch ein trauriges, weil er eben keine Rolle mehr spielte auf der linken Außenbahn, die er nun mehr als sechs Spielzeiten in Halver und Schalksmühle auf seine ganz eigene Art und Weise beackert hat.

Schnell und explosiv, aber eben auch immer sehr emotional. Eigentlich wäre ein Spiel wie jenes in Gensungen wie gemacht gewesen für Natko Merhar. Doch es kam anders.

Geburtstag im Zeichen des Wandels

Am Samstag, wenn die SGSH daheim gegen Liga-Neuling TuSEM Essen II antritt, wird Merhar seinen 30. Geburtstag feiern. Es ist ein Geburtstag im Zeichen des Wandels. Für die junge Familie – Vater, Mutter und zwei Kinder – geht es zurück in den kroatischen Küstenort Zadar. Seine Frau Martina wird schon Anfang Oktober zurückkehren nach Kroatien, Natko Merhar erst endgültig Anfang November. Bis dahin ist noch eine Menge zu tun. In der Wahlheimat der vergangenen Jahre, aber eben auch in der alten und nun wieder neuen Heimat in der zentralen Region seines Heimatlandes, unweit der Metropole Split.

Beim RK Zadar ist Natko Merhar groß geworden, hier wird er nun nach seiner Rückkehr in die Heimat auch wieder anheuern. Die 1. Mannschaft des Klubs spielt inzwischen nurmehr in der 2. Kroatischen Liga, aber immerhin. Einmal ist Merhar mit Zadar in der 1. Liga in Kroatien Dritter geworden. Es ist bis heute sein größter sportlicher Erfolg. Inzwischen haben andere Dinge die Priorität für den kleinen, schnellen Linksaußen, und doch freut er sich darauf, für Zadar wieder auf Torejagd gehen zu können. Die Rolle als Zuschauer, wie am Samstag in Gensungen, sie wird Merhar wohl nie liegen…

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