Handball, Landesliga-Splitter

Große Personalsorgen vor entscheidenden Wochen

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Benny Hell trug sich im Hinspiel gegen TuS Volmetal II fünfmal in die Torschützenliste ein.

Kreisgebiet - Die HSG Lüdenscheid fährt mit einem kleinen Kader zur HSG Schwerte/Westhofen. Auch der Einsatz einiger Spieler der TS Evingsen ist noch nicht klar.

HSG Schwerte/Westhofen – HSG Lüdenscheid (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Bährens-Gymnasium, Appelhof 1a): Karriereende von Maurice Duda, mögliches Laufbahnende von Lukas Weichelt und nun vorzeitiger Schlussstrich unter die Handball-Laufbahn von Routinier Mario Hurlbrink: Die HSG Lüdenscheid erwischt es in dieser Saison knüppeldick.

Der Hurlbrink-Schock traf Trainer Friedhelm Ziel in dieser Woche: Der Kreisläufer, der seine Karriere ohnehin am Saisonende ad acta legen wollte, muss vorzeitig einen Schlussstrich ziehen: Zwei Ärzte rieten unabhängig voneinander nach einer im Olpe-Spiel erlittenen Knieverletzung zum sofortigen Ausstieg, dem der leidenschaftliche Handballer schweren Herzens nachkommt: „Ein ganz schwerer Verlust“, bedauert HSG-Coach Ziel.

Die Personallage könnte vor der Partie gegen den Tabellendritten kaum schlechter sein. Phil Bieker (berufsbedingt im Ausland), Alex Nitsch (Nebenjob als Skilehrer) und Florian Füller (privat verhindert) müssen für die Aufgabe in Schwerte passen und aufgrund einer Kluborder spielt Torjäger Phil Lausen in der Zweitvertretung.

Friedhelm Ziel gibt sich dennoch kämpferisch:„Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wenn wir hinten gut stehen, vorne einige Ideen umsetzen und etwas Glück haben – vielleicht können wir dann überraschen.“

TuS Volmetal II – TS Evingsen (Samstag, 17 Uhr, Sporthalle Am Volmewehr):Der Frust über die „gefühlte“ Niederlage vom vergangenen Wochenende dürfte bei den Akteuren der TS Evingsen immer noch ein wenig nachwirken. Trotz einer zwischenzeitlichen Führung von sieben Toren (19:12) gegen die DJK SG Bösperde brachten die Schützlinge von Trainer Sascha Schmoll den Sieg nicht über die Zeit.

„Natürlich steckt das noch in den Köpfen drin. Das Ziel muss es sein, unser Spiel konstant über 60 Minuten durchzubringen“, erklärt TS-Trainer Sascha Schmoll.Die Landesligisten ließen durch die Punkteteilung die Chance ungenutzt, mit den ebenfalls tief im Abstiegsstrudel steckenden Bösperdern nach Punkten gleichzuziehen und liegen weiterhin auf dem 13. Tabellenrang. Somit bleibt das rettende Ufer für die Schmoll-Sieben zwei Zähler entfernt.

Am Samstag bietet sich die nächste Chance, statt starker 40 Minuten eine gute Performance über die gesamte Spielzeit auf die Platte zu bringen. Die Evingser gastieren beim TuS Volmetal II. Das Ziel für die Auswärtspartie ist mit zwei Punkten klar definiert. Das Hinspiel ging mit 30:25 an die Volmetaler. Dennoch gibt sich Schmoll vor der Begegnung kämpferisch: „Wir sind im Hinspiel durch zu viele Unterzahlsituationen in Rückstand geraten, aber wir können definitiv mithalten.“

Welche Spieler am Wochenende zur Verfügung stehen, will Schmoll nicht final bekannt geben. „Ich habe bis dato acht feste Zusagen, der Rest steht aufgrund von Verletzungen oder privaten Angelegenheiten auf der Kippe“, sagt der Übungsleiter und lässt sich nicht weiter in die Karten schauen.

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