Handball, Landesliga-Splitter

Hoinka rettet der TSE einen Punkt - HSG Lüdenscheid chancenlos

+
Evingsens Youngster David Wizy (links) enteilt in dieser Szene dem Bösperder Alexander Wergen.

Kreisgebiet -Nach guten 40 Minuten gegen Bösperde brach der TS Evingsen ein und musste sogar bei Torhüter Hoinka bedanken, dass es für einen Punkt reichte. Die HSG zeigte sich im Angriffsspiel gegen Villgst/Ergste zu harmlos und verlor verdient.

TS Evingsen - DJK SG Bösperde 25:25 (15:9):  Nach einem erneuten Leistungseinbruch in der zweiten Halbzeit musste sich der Aufsteiger letztlich bei Torhüter Pascal Hoinka bedanken, der in der allerletzten Aktion einen Siebenmeter parierte und seinem Team somit wenigstens das 25:25 (15:9) und damit noch einen wichtigen Punkt rettete.

Dabei kontrollierten die Evingser lange Zeit das Geschehen, führten bis zur Halbzeit mit 15:9 und bauten den Vorsprung sogar auf 19:12 aus. Doch nach gut 40 Minuten war der Tank vom TSE leer. Elf Minuten vor Ende der Partie fiel der Bösperder Ausgleichstreffer zum 21:21 (49.).

Kurzzeitig sah es so aus, als könnten die Bösperder gar beide Punkte entführen, doch das 23:25 aus Evingser Sicht wurde durch Dragila fünf Sekunden vor Spielende egalisiert. Schmoll brachte zwischenzeitlich Gerstberger für Hoinka, der aber den Negativlauf nicht stoppen konnte. Weil Sebastian Lohmann aber die schnelle Mitte regelwidrig unterband, gab es „Rot“ für den Routinier und Siebenmeter für die Gäste. Tillmann trat an zum Duell gegen Hoinka, der die Kugel aus dem Eck fischte und seinem Team somit noch das wichtige Remis rettete.

HVE Villigst/Ergste – HSG Lüdenscheid 21:16 (10:6): Trotz des 16:21 (6:10) war Trainer Friedhelm Ziel angesichts der  arg gebeutelten Besetzung der Gäste (unter anderem wurde Top-Torjäger Lausen für die 2. Mannschaft abgestellt) wegen einer hervorragenden Abwehrvorstellung seiner Sieben keineswegs unzufrieden.

Die HSG allerdings kam nicht gut aus den Startlöchern, fand im Angriff keine Lösungen gegen die exzellent verteidigenden HVEer. 7:2 führte der Gastgeber (17.) stellte dann wie im Hinspiel auf eine doppelte Mannedeckung gegen die HSGer Beckmann und Plate – im Rückraumeinsatz – um.

Zwar kämpfte sich die HSG zunächst langsam auf Augenhöhe, doch näher als 6:10 kam sich bis zum Wechsel nicht heran, obwohl sie sich sehr gut auf die Gastgeber eingestellt hatte: So glückten dem starken Linksaußenduo Stange/Hollatz gerade drei Feldtore, über die rechte Angriffsseite ging HVE gar leer aus.

Dafür gelang es den Hausherren öfters, Störspieler Füller aus der 5:1-Deckung vor dem guten Kämmerer herauszulocken, prompt traf dann Mimberg über die Mitte, in der Hahn zwar eine herausragenden Partie spielte, ihm in diesen Momenten aber etwas Körpergröße fehlte. Nach Wiederbeginn kam die HSG einmal noch auf drei Treffer (10:7, 34.) und nach einem 3:0-Lauf auf vier Treffer (17:13/54.) heran. Letztlich aber mangelte es dem Gast aber an entscheidender Qualität im Angriffsspiel Vier-gegen-Vier, zumal hinzu kam, dass „die Schiris uns vielfach benachteiligt und technische Fehler bei HVE nicht geahndet haben“ (Ziel).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare