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Mit breiter Brust und komplettem Kader

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Auftakt der Derbywochen für die SG Schalksmühle-Halver um Marcel Meisterjahn: Morgen bekommt es der Fusionsclub mit dem VfB Altena zu tun, am nächsten Spieltag mit der HSG Lüdenscheid. ▪
Auftakt der Derbywochen für die SG Schalksmühle-Halver um Marcel Meisterjahn: Morgen bekommt es der Fusionsclub mit dem VfB Altena zu tun, am nächsten Spieltag mit der HSG Lüdenscheid. ▪ © Baankreis

SCHALKSMÜHLE ▪ Am zweiten Spieltag war Volker von Oepen der Matchwinner: Der Torwartroutinier der SG Schalksmühle-Halver II wehrte sieben Siebenmeter des VfB Altena ab, hatte so entscheidenden Anteil am 30:22-Sieg des Fusionsclubs. Weil er zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht spielberechtigt war, gingen die Punkte am grünen Tisch später in die Burgstadt. Am Sonntagnachmittag trifft die SGSH II ab 15 Uhr (Sporthalle Löh) erneut auf den VfB – und will diese zwei Punkte behalten.

„Im Hinspiel haben wir zwei Punkte verloren. Die wollen wir jetzt holen“, richtet SGSH-Coach Friedhelm Ziel eine Kampfansage an den auf den vorletzten Platz abgestürzten Lokalkontrahenten.

Die Voraussetzungen für einen Auswärtserfolg jedenfalls sind geschaffen. Zum einen, weil von Oepen seit dem fünften Spieltag für den Landesligisten aus Schalksmühle und Halver auflaufen darf. Und am vergangenen Wochenende, beim 31:28-Sieg über den HC Heeren-Werve, erneut eine überragende Leistung zeigte.

Zum anderen, weil die SGSH-Zweitvertretung nach dem überraschenden Auswärtserfolg mit breiter Brust und komplettem Kader ins Lokalderby gehen darf. Im Gegensatz zu den Hausherren, denen weiterhin das Verletzungspech treu ist: Tamas Kiss, Felix Kroll und Sergiu Anton fallen weiterhin aus, Marvin Scholz schlägt sich mit einer Grippe herum. Ob der unter der Woche vorgenommene Trainerwechsel bei den Burgstädtern einen Umschwung bringen wird, ist zudem fraglich: Neu-Coach Daniel Schwebe nämlich ist mit der A-Jugend des VfB unterwegs und wird von Michael Kern vertreten.

Dennoch warnt Friedhelm Ziel vor dem morgigen Gegner, in dessen Reihen mit Robin Kern immerhin der aktuell drittbeste Schütze der Landesliga 4 spielt. Außerdem, so Ziel weiter, gelte es, die körperlich starken Kreisläufer der Burgstädter, allen voran Robert Csunderlik, in den Griff zu kriegen, die seinem Team im Hinspiel massive Probleme bereitet hätten. Eine Aufgabe, die Marc Bardischewski im Innenblock lösen soll. „Marc fehlte im Hinspiel. Am Sonntag wird er uns in der Deckung zusätzlich Sicherheit geben“, sagt Ziel. ▪ Sven Prillwitz

SGSH II: von Oepen, Schür – Potberg, Trimpop, Adam, Spahn, Leicht, Schneider, Radziej, Hotze, Bardischewski, Knuth, Meisterjahn, Herzog

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