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Landesligaderby im MK wird verlegt

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Von: Marc Kusche, Michael Jeide

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Pierre van der Hurk und Ivo Milos.
Wird erst am 19. März mit der HSV Plettenberg/Werdohl in Lüdenscheid spielen: Das Trainerduo Pierre van der Hurk (links) und Ivo Milos © Jeide, Michael

Beim letzten Vergleich vor zwei Jahren machten 400 Fans Stimmung in der Halle - in Coronazeiten eine fast schön beängstigende Vorstellung. So dachte auch die HSG Lüdenscheid und regte eine Verlegung des Landesligaspiels gegen die HSV Plettenberg/Werdohl an.

Lüdenscheid/Plettenberg/Werdohl - Im Gegensatz zu den Landesliga-Handballerinnen, die sich für eine Fortsetzung der Saison ausgesprochen haben, plädieren die Landesliga-Handballer der HSG Lüdenscheid sogar für eine Unterbrechung der Spielzeit bis mindestens Ende Januar, wie Teammanager Michael Mirus bestätigte: „Es war eine nahezu einstimmige Entscheidung der Mannschaft. Vielen Jungs ist das Risiko zu groß, sich möglicherweise zu infizieren. Bei einigen hat auch der Arbeitgeber zu verstehen gegeben, dass er es nicht gerne sehen würde, wenn es durch das Handballspielen zu Infektionen käme, die zu Quarantäne-Ausfällen führen würden.“

Auch vor diesem Hintergrund hat die HSG bei der HSV Plettenberg/Werdohl angefragt, das für Freitag in der BGL-Sporthalle (20 Uhr) angesetzte Kreisderby zu verlegen. Als Ausweichtermin hat die HSG den 19. März (Anwurf 19.30 Uhr) angeboten. „Wir hatten im letzten Derby Anfang 2020 mehr als 400 Zuschauer. Bei einer solchen Kulisse hätten wir in diesen Zeiten kein gutes Gefühl“, sagt Mirus.

Die HSV Plettenberg/Werdohl, die schon vor Weihnachten bei ihrem Heimspiel gegen die SG Attendorn/Ennest ganz ohne Zuschauer spielte und die Partie gegen die HSG Herdecke/Ende ebenfalls verlegte, sieht dies ähnlich und kommt dem Wunsch der HSG auf eine Verlegung somit nach. Die Entscheidung fiel am Dienstag vor dem Training. Dabei sei die Absetzung des Spiels am Freitag unstrittig gewesen. Und weil der von den Lüdenscheidern angebotene Nachholtermin den Lennetalern ebenfalls gut passt, stimmte die HSV dem neuen Termin zu.

Anders als die Bergstädter haben sich die Handballer aus Plettenberg und Werdohl indes dafür entschieden, die Saison nicht zu unterbrechen und auch im Januar nach Möglichkeit fortsetzen zu wollen.

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