Kantersieg für HSG-Frauen, SG verliert daheim

Trotz einer Knöchelverletzung biss sich Lisa Hecker von der SG Kierspe-Meinerzhagen 40 Minuten lang durch die Partie. Ihr Einsatz wurde aber nicht mit Punkten belohnt. Foto: Krüger

Lüdenscheid/Kierspe -   Der Gang übers jeweilige Stadtfest fand für die Landesliga-Handballerinnen der HSG Lüdenscheid und der SG Kierspe-Meinerzhagen mit unterschiedlichen Vorzeichen statt. Während die Kreisstädterinnen die HSG Schwerte/Westhofen II mit einem 31:15 (16:9) aus der Halle fegten, unterlag die ersatzgeschwächte Sieben aus dem Volmetal am Felderhof mit 18:20 (7:8)-Toren.

Von Jörg Hellwig und Axel Krüger

Die HSG-Damen hatten gegen einen sowohl körperlich als auch tempomäßig unterlegenen Gegner keine großen Mühen, ließen allerdings trotz frühzeitig klarer Verhältnisse (12:6, 20.) noch etwas Konsequenz vermissen. So war es ein Glücksgriff von Trainer Christian Köster, beim Stand von 15:9 in der 27. Minute Torhüterin Saskia Mewes einzuwechseln, die danach in kurzer Folge gleich drei Siebenmeter parierte – sonst wäre die Pausenführung nicht so deutlich ausgefallen.

Umstellung in Abwehr bringt erhofften Erfolg

Nach dem Seitenwechsel stellte Köster in der Deckung um, ließ die Schwerter Außen offensiv decken als auch die ballführende Spielerin durch Katharina Kaiser attackieren – damit kamen die Gäste überhaupt nicht zurecht, trafen nur noch sechsmal in Halbzeit zwei, während die Heim-Sieben Tor um Tor warf. Beste Werferinnen bei Lüdenscheid waren Birte Hofmann, Alina Schmidt, Catalyn Ott (je 5) und Saskia Oppl (5/2).

Schwache Quote der SG bei Strafwürfen

Siebenmeter spielten auch im zweiten Vergleich einer märkischen Mannschaft mit einem Aufsteiger eine wichtige Rolle – allerdings zum Leidwesen der SG Kierspe-Meinerzhagen in anderer Hinsicht: Gleich fünf Strafwürfe konnten die Gastgeberinnen gegen den TV Unna nicht nutzen. Wäre die Trefferquote in dieser Hinsicht besser gewesen, wären die Volmetalerinnen als Siegerinnen vom Feld gegangen, war Trainer Ralf Kaschube überzeugt.

Fehlversuche machen den TV Unna stark

Dabei hatte sein Team im ersten Durchgang nach einer Tempoverschärfung, der Hereinnahme Lisa Heckers und mit zwei Kreisläuferinnen im Angriff aus einem 3:6 ein 6:6 gemacht (18.), im zweiten Durchgang sogar 14:10 geführt (41.), ehe die Sieben aus dem Ruhrgebiet durch die vielen Fehlwürfe der SG wieder stark gemacht wurde – vier TVU-Tore in Serie vom 15:15 bis zum 15:18 (53.) entschieden die Partie. Beste SG-Werferinnen waren Steffi Kowitz (8/2) und Lisa Hecker (5/1).

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