HSG: Hoffnung auf Auftaktcoup

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HSG-Spielmacher Justus Jaschke soll mit seinen Teamkollegen Freitagabend versuchen, die Wellinghofener Abwehr nach Möglichkeit in Bewegung zu bringen um Lücken zu finden.

Lüdenscheid -   Vorgezogener Saisonstart in der Handball-Landesliga für die HSG Lüdenscheid.

Die Sieben von Neutrainer Volker Schnippering ist am Freitagabend (19.30 Uhr, Sporthalle Wellinghofen, Am Lieberfeld) ausgerechnet beim Team des Bergstädter Abteilungsleiters Niclas Beckmann zu Gast.

Der dynamische und einsatzfreudige Ur-HSGer sorgt im halblinken Rückraum der Dortmunder für viel Druck und wird seinen ehemaligen Teamkollegen mit seiner aktuellen Mannschaft einige Probleme bereiten, auch wenn die Vorbereitung des Traditionsklubs aus der einstigen Biermetropole mit dem Plettenberger Trainer Henning Becker an der Spitze ähnlich wie bei den Bergstädtern nicht frei von Formschwankungen aufgrund von Urlauben, Verletzungen usw. verlief.

„Das geht wohl allen Mannschaften mal etwas mehr oder etwas weniger so, da müssen wir Trainer alle durch“, meint Volker Schnippering, der trotz der jüngsten Hiobsbotschaft vom monatelangen Ausfall von Leistungsträger Benno Walter (Nasenbeintrümmerbruch) hofft, nicht mit leeren Händen aus dem Revier ins Sauerland zurückzukehren, sondern vielmehr wie im Vorjahr vielleicht sogar einen Coup im Lieberfeld landen zu können.

Dabei baut der Coach in erster Linie auf seine 5:1-Deckung, die versuchen soll, mit schnellen Beinen und klugem Taktieren den „Druck vom Kessel zu nehmen“, was sicherlich auch nicht ganz einfach wird, weil auch Niclas Beckmann natürlich die Bergstädter aus dem Effeff kennt.

Sicher ein Manko ist für die Hausherren, dass sie nicht mehr auf ihre größte Tempowaffe, Linkshänder Björn Traumüller setzen können, der zum heimischen Verbandsligisten HSV Plettenberg/Werdohl gewechselt ist.

„Nadelstiche bei Ballgewinnen“ möchte vielmehr Schnippering über Gegenstöße setzen, ansonsten die erwartete 6:0-Abwehr der Hausherren über längere Angriffe in Bewegung bringen und dadurch löchrig zu bekommen.

„Eine ganz schwere Aufgabe“, weiß der Trainer, der noch um Füller (Fingerverletzung) und Kroll (Ellenbogenprobleme) bangt, und auf starke TuS-Kräfte neben Beckmann wie die Keeper, Unterwurf-Spezialist Thäsler, insgesamt vier Linkshänder, den Ex-Schwerter Klostermann oder den guten Kreisläufer Dadayli verweist.

Der HSG-Kader: Bahr, Kapp, S. Weigt – Winkhaus, Bölling, Fenner, Jaschke, Elverfeld, Kämper, Miossec, Kroll (?), Lausen, Baberg, Füller (?)

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