Immer größere Lücken im Abwehrverbund

Die neun Tore Sven Potbergs konnten die Heimniederlage der SG Schalksmühle-Halver II nicht verhindern. Foto: Machatzke

Schalksmühle -   Eine schwache Abwehrleistung in der Schlussviertelstunde führte dazu, dass in der Sporthalle Löh in Schalksmühle am Samstagabend lange Gesichter vorherrschten: Ein Spiel, das lange auf Messers Schneide gestanden hatte, gewann die HSG Schwerte/Westhofen noch mit 42:38 (17:19)-Toren, die SG Schalksmühle-Halver II stand mit leeren Händen da.

Von Kerstin Hefendehl

Die beiden Handball-Landesligisten schenkten sich nichts, gut 20 Minuten lang lagen sie maximal zwei Tore auseinander. Die Gastgeber gingen beim 13:12 (20.) erstmals in Führung. Danach sah es bis zur Halbzeit nicht schlecht aus für die Sieben von Trainer Dirk Pfaffenbach, die über 14:12 zu einem 17:14 kam (26.) und mit zwei Toren Vorsprung in die Pause ging.

HSG kommt nach Wechsel zum Ausgleich

Schwerte/Westhofen drückte jedoch direkt mit Wiederbeginn aufs Tempo, kam prompt zum 19:19-Ausgleich. Es blieb noch mehrere Minuten lang ungemein knapp und spannend (24:25, 40.), ehe sich im Abwehrverbund der Hausherren immer mehr Lücken zeigten.

30:35 hat Charakter einer Vorentscheidung

Diese nutzte die HSG dankbar zu einfachen Toren aus dem Rückraum. Das Team aus dem Ruhrgebiet lag beim 27:30 (45.) mit drei Toren in Front und baute den Vorsprung langsam, aber stetig aus. Das 30:35 (51.) war so etwas wie eine Vorentscheidung, die SGSH II, die ihre besten Torschützen in Sven Potberg und Nils Leicht hatte, konnte nicht mehr entscheidend verkürzen.

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