40-Tore-Marke wird erstmals geknackt

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Pascal Pfaffenbach setzte gegen Soest in der Offensive gute Akzente und trug sechs Treffer zum Jahresausklang bei.

Soest - Guter Jahreskehraus für die Landesliga-Reserve der SG Schalksmühle-Halver: In einem vorgezogenen Spiel aus dem neuen Jahr setzte sich das Pfaffenbach-Team am Samstagabend 40:33 (19:15) beim abstiegsbedrohten Soester TV II durch.

Für die Gastgeber in der Börde war es eine verpasste Möglichkeit. „Zwischendurch fehlt uns einfach noch die Erfahrung. Vielleicht ist die Mannschaft noch zu jung“, meinte Anton Schönle nach dem Spiel. Der Soester verfolgte die Partie in Zivil auf der Bank, weil er zuletzt zu oft in der ersten Mannschaft ausgeholfen hatte – und auch Simon Peters kam beruflich bedingt erst ab der zweiten Hälfte zum Einsatz.

Dennoch legten die Soester gut los, warfen sich gegen den Tabellenvierten eine Führung heraus (7:5). Die STV-Deckung stand gut, vorne nutzten die Gastgeber ihre Chancen, doch leisteten sie sich in der Folgezeit den einen oder anderen Aussetzer. „Wir haben zu viele technische Fehler im Spiel. Wir waren zu unkonzentriert und haben die Bälle leichtfertig weggeworfen“, ärgerte sich Coach Detlef Bekel. Die SGSH nutzte die Fehler aus, glich den Rückstand aus (11:11) und zog auf fünf Tore davon (13:18).

Die Soester gaben sich damit nicht geschlagen, kämpften sich nach der Pause heran. Hinten steigerte sich Sascha Hohenwald, der nun eine ganze Reihe von Paraden zeigte, und vorne trafen die Soester plötzlich von allen Positionen – nach 42 Minuten stand es nur noch 24:26.

Doch es war die Phase, in der die SGSH die Ruhe behielt, während die Bördestädter nun mehrere unnötige Zeitstrafen erhielten und damit am Ende haderten. Die Gäste zogen wieder davon und ließen sich auf der Zielgeraden auch durch eine offene Manndeckung nicht aus dem Konzept bringen, steuerten vielmehr einem souveränen Erfolg entgegen und knackten am Ende gar noch die 40-Tore-Marke – zum ersten Mal in dieser Saison.

Ein Umstand, der bei SGSH-Coach Dirk Pfaffenbach bedingt für Freude sorgte. „Im Angriff haben wir die Aufgabe gut gelöst, auch wenn wir etwas Probleme hatten. Aber in der Abwehr haben wir zu viele Lücken zugelassen“, so der SGSH-Trainer.

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