SGSH II: Zittersieg in Schwelm

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Freude über den zweiten Sieg: Dirk Pfaffenbach.

Schwelm - In einem hochdramatischen Finale hat sich Handball-Landesligist SG Schalksmühle-Halver am Sonntagabend einen 25:24-Sieg bei der TG RE Schwelm gesichert. In 5:4-Überzahl landete der letzte Wurfversuch der Gastgeber von Moritz Meuren Sekunden vor der Schlusssirene am Pfosten des SGSH-Tores.

Nach einem 4:4-Auftakt hatten die Gäste in der Sporthalle West zunächst das Kommando übernommen, mehrere Gegenstöße und eine gute Trefferquote aus dem Rückraum bedeuteten eine 7:4-Führung (10.). Schwelm-Coach Kai Henning reagierte, nahm eine Auszeit und justierte seine Abwehr neu. Fortan bedachte die Schwelmer 6:0-Defensive Marcel Meisterjahn mit einem offensiveren Störspieler – eine Maßnahme, die der SGSH nicht „schmeckte“.

Hinzu kam, dass die TG nach 17 Minuten den Torhüter wechselte. Der neue Mann zwischen den Pfosten, Marco Fritzsche, führte sich blendend ein, parierte gleich acht (!) SGSH-Wurfversuche in Serie. Auf der Gegenseite zeigte Mark Schür im SGSH-Tor zwar ebenfalls eine gute Leistung, dennoch reichten die genannten Faktoren der Henning-Sieben, um die Partie bis zur Pause zu drehen (13:11).

Doch auch die SGSH reagierte. Mareks Skabeikis im Tor, die Abwehr nun im 3:2:1-Format und mit dem lange verletzten Linkshänder Nils Leicht eine durchschlagkräftige Alternative auf dem Feld: Schnell hieß es 13:13, beim 20:19 führte Schwelm letztmalig. Vor allem dem linken Rückraum der Hausherren (Meuren, Schmitz) zog die Pfaffenbach/Herzog-Sieben nun den Zahn.

Nach dem 22:20 für den Gast kam Schwelm noch einmal zurück, die SGSH konterte zum 23:25. In der hoch spannenden Schlussphase verkürzte erst Schwelms bester Torschütze, Rechtsaußen Möller, auf 24:25, dann musste Luciano auf der Gegenseite in höchster Zeitnot einen schlechten Wurf nehmen. Beim finalen Schwelmer Angriff wanderte erst Meisterjahn für die SGSH auf die Strafbank, Rode (TG) und Luciano folgten kurze Zeit später, ehe Meuren am Pfosten scheiterte und die SGSH jubelte.

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