Zittersieg zum Einstand von Dirk Pfaffenbach

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Starke Vorstellung: Kreisläufer Justin Wiggershaus steuerte gestern vier Treffer zum 33:32-Heimsieg der SGSH-Reserve beim Pfaffenbach-Einstand gegen die Soester Zweitvertretung bei.

SCHALKSMÜHLE - Gelungener Einstand für Dirk Pfaffenbach auf der Trainerbank des Landesligisten SG Schalksmühle-Halver II: In einem flotten Kampfspiel zwang die SGSH-Reserve am Sonntag am Löh die Zweitvertretung des Soester TV 33:32 (15:16) in die Knie.

Von Thomas Machatzke

Dritter contra Vorletzter – was nach klaren Verhältnissen klang, war am Sonntag am Löh ein Duell auf Augenhöhe. Das lag vornehmlich daran, dass die Gäste im Abstiegskampf inzwischen mobil gemacht haben. Mit Bastian Ketterer und Lukas Flor wirkten zwei Spieler mit Erfahrung aus der Oberliga mit. Beim Gastgeber kam dazu, dass nach den Turbulenzen der Woche – Rücktritt von Trainer Friedhelm Ziel, Übernahme der Mannschaft durch Dirk Pfaffenbach – zu Beginn vieles nicht wirklich gut lief. So erwischte der STV mit einem wurfgewaltigen Benni Haake, der fünf der ersten sechs Gästetreffer erzielte, über 0:3 (5.) bis zum 3:6 (12.) den besseren Start.

Die Gastgeber fingen sich nur mühsam, glichen beim 7:7 (16.) aus, gerieten aber durch fünf Gegentore in Folge direkt wieder 7:12 ins Hintertreffen (21.). Der SGSH-Abwehr fehlte die Stabilität, im Angriff schlichen sich technische Fehler ein. Gestützt auf die Paraden von Schür fand das Team aber ins Spiel zurück, glich beim 14:14 (28.) erneut aus. Das 15:16 zur Pause ließ alle Chancen.

Pascal Pfaffenbach macht starkes Spiel

Chancen, die das Pfaffenbach-Team nach dem Wechsel zu nutzen wusste. Hinten blieb zwar weiter vieles Stückwerk, doch im Angriff überzeugte nun neben dem schnellen Sven Potberg auch ein Youngster-Duo: A-Junior Pascal Pfaffenbach traf dabei aus dem Rückraum nicht nur immer wieder beherzt selbst – er spielte überdies ausgezeichnet mit Kreisläufer Justin Wiggershaus zusammen. Und auch Nils Leicht, der eigentlich in Halbzeit eins aufgrund von Magenkrämpfen bereits die Flinte ins Korn werfen wollte, zwang sich zu einem Einsatz und traf richtig gut.

Nuancen entscheiden die Partie

Trotzdem war es gegen einen guten Gast ein Kampf auf Biegen und Brechen, bei dem Nuancen entschieden. Womöglich die Verletzung des guten Lukas Flor nach dem 21:22 (umgeknickt, 40.), später wohl auch die Einwechselung von Torwart-Oldie Volker von Oepen, der einige wichtige Bälle parierte. Beim 32:29 (59., Pfaffenbach) schien der Sieg perfekt, doch in Unterzahl wackelte die SGSH-Reserve noch einmal kurz – umso größer war beim neuen Trainer am Ende die Freude, zum Einstand letztlich doch direkt beide Punkte eingefahren zu haben.

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