Mehr Derby geht nicht: SGSH II bezwingt HSG

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"Derbysieger, Derbysieger": Die SGSH II bezwang am Samstag die HSG Lüdenscheid mit 24:22.

Halver - Mehr Derby geht nicht: In einer Landesliga-Partie mit zwei gänzlich unterschiedlichen, aber durchweg intensiven Halbzeiten setzte sich die SGSH II am Samstagnachmittag mit 24:22 (15:8) gegen die HSG Lüdenscheid durch.

Von Axel Meyrich

Unterm Strich war es ein verdienter Sieg der Hausherren vor 200 Zuschauern an der Mühlenstraße - darunter ein großer HSG-Anhang -, wenngleich die Pfaffenbach-Sieben in Halbzeit zwei noch einmal mächtig wackelte.

Begonnen hatten die Gastgeber wild entschlossen und mit exakt zwei passenden Antworten auf die offensive 3:2:1-Abwehr der Bergstädter. Einlaufende Außen und ein offensiv heraustretender Kreisläufer genügten, um die HSG vor unlösbare taktische Rätsel zu stellen. So verloren die Gäste nach dem 3:3 (Lausen, 9.) völlig den Faden, wirkten neben ihrer schwachen Defensivleistung auch vorne - Ausnahme: Benno Walter - ideenlos und überfordert im Umschaltverhalten. Das 15:8 zur Pause, es stellte den Leistungsunterschied zwischen beiden Teams zur Pause korrekt dar.

HSG defensiv überfordert

Und doch es wurde noch einmal richtig spannend: Die SGSH begann früh durchzuwechseln, Lüdenscheid wollte irgendwie die letzte Chance nutzen, um irgendwie zu verkürzen. Und das gelang: Ein starker Jörn Bahr im Tor, ein urgewaltiger Phil Lausen im linken Rückraum und Gastgeber, die nun fast alles falsch machten, was im ersten Durchgang noch funktioniert hatte, sorgten dafür, dass bei Lausens Treffer zum 17:16 unmittelbar nach einer überfälligen SGSH-Auszeit alles wieder drin zu sein schien im Derby (46.).

Aber: Die SGSH bekam gerade rechtzeitig noch die Kurve. Meisterjahn, Trimpop und der sehr gut aufgelegte Neu-Lüdenscheider Radziej stellten die Weichen für die SGSH mit drei Treffern in Serie zum 20:16 wieder auf Sieg. Weder Kämpers Anschlusstreffer zum 23:21 noch die offene Manndeckung in der Schlussphase ließen die HSG noch einmal ernsthaft am Punktgewinn schnuppern.

Beste Torschützen: Potberg (6), Meisterjahn und Radziej (je 4) für die SGSH sowie Lausen (9/3) und Walter (6) auf Seiten der HSG.

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