Gebrauchter Abend für die HSG

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Kein Durchkommen in Hombruch: Florian Füller.

Dortmund - Nichts zu holen gab es für die HSG Lüdenscheid am Samstagabend im Ruhrgebiet. 17:26 (6:12) unterlagen die stark ersatzgeschwächten Bergstädter dem Tabellenzweiten TuS Westfalia Hombruch.

Damit nicht genug, mit Sebastian Bölling (Sprunggelenk) und Lukas Elverfeld (Knie) verletzten sich auch noch zwei Akteure. "Das sieht nicht gut aus", meinte HSG-Coach Volker Schnippering. Ein vollkommen gebrauchter Abend eben.

Zu keinem Zeitpunkt wussten die Bergstädter das Spiel offen zu gestalten. Rasch lagen sie 0:4 zurück (7.). Kämper und Baberg brachten ihre Farben zwar auf 2:4 heran (9.), aber im weiteren Verlauf setzte sich immer wieder die größere spielerische Qualität der Dortmunder durch. Beim 12:5 waren es erstmals sieben Treffer Differenz (25.), ohne die verletzten Rückraumakteure Phil Lausen und Benno Walter fehlte für die verbliebenen Falk Baberg und Sebastian Bölling die Entlastung.

Rote Karte für Marcel Fenner

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte die HSG ihre beste Phase. Mit verbesserter Einstellung und Körpersprache hielt man nun kurzzeitig konsequenter dagegen. So kam man nach einem 7:14 immerhin auf 10:15 heran (36.). Chancen auf eine weitere Resultatsverbesserung wurden indes ausgelassen.

So wurden nicht nur die Aktionen wieder undisziplinierter, das Spiel wurde auch unnötig hitzig. Negativer Höhepunkt war die Rote Karte gegen Marcel Fenner, der Ole Sasse beim Gegenstoß völlig unnötig gefoult hatte (42.). An der Überlegenheit der Bierstädter änderte das alles nichts, über 25:15 (55.) fuhren die Gastgeber einen ungefährdeten 26:17-Sieg ein.

Kerstin Hefendehl

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