SGSH II: Ungefährdeter Arbeitssieg

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Kapitän Marcel Meisterjahn (3) und die SGSH II feierten am Samstag einen 28:22-Arbeitssieg gegen den TuS Wellinghofen.

Schalksmühle - Handball-Landesligist SG Schalksmühle-Halver II hat sich gegen den TuS Wellinghofen für die Hinspielniederlage aus dem November 2015 revanchiert. Mit 28:22 (16:12) bezwang die Pfaffenbach/Herzog-Sieben am Samstag die Dortmunder, für die es die neunte Niederlage in Folge war.

Verdient war der Erfolg der Gastgeber allemal, gleichwohl wurde die Partie von vielen zähen Phasen beherrscht. Wellinghofen, das zu allem Überfluss auch noch auf seinen etatmäßigen Rückraumlinken Niclas Beckmann (Urlaub) verzichten musste, hatte sich die konsequente Verschleppung des Spieltempos zum Tagesmotto auserkoren, die SGSH hingegen schloss extrem schnell und mit zunächst mäßiger Qualität ab. Folge war ein 3:3 nach elf Minuten.

TuS ohne Beckmann

Was folgte, war die beste Phase der Hausherren. Eine gute Abwehrarbeit gepaart mit konsequentem Gegenstoß ließen aus einem 5:4 (14.) ein 13:7 (23.) werden - das sah gut aus. TuS-Coach Christian Wojtek reagierte, ließ sein Team für ein paar Minuten in ein extrem offensives 3:3-System wechseln. Das genügte, um die SGSH völlig aus dem Konzept zu bringen. Zur Pause hieß es 16:12 für den Tabellenzweiten, sechs Minuten später waren die Dortmunder beim 16:15 wieder auf Schlagdistanz, obwohl der eingewechselte Mareks Skabeikis schon mehrere "Hundertprozentige" pariert hatte.

Jens Klostermann hatte per Siebenmeter gar die Chance zum Ausgleich, scheiterte aber an Skabeikis, der auch in der Folge hauptverantwortlich dafür war, dass die Partie eben nicht kippte. Speziell gegen die TuS-Außen blieb der lettische Routinier immer und immer wieder Sieger und verschaffte seinem Team Luft zum Atmen.

Neun Potberg-Treffer

So war beim 22:16 (Güntner, 44.) die Phase des Zitterns vorbei. In der Schlussviertelstunde spielte die SGSH die Uhr locker herunter, freilich ohne großen Glanz zu verbreiten. Ein Arbeitssieg. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Beste Torschützen: Sven Potberg (9) und Christian Pottkämper (7/3) für die SGSH sowie Lennart Schwies (5), Sven Fürstenberg und Christian Becker (je 4) auf Seiten des TuS.

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