SGSH II noch mit viel Luft nach oben

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Vier Tore für die SGSH II: Kapitän Marcel Meisterjahn.

Schalksmühle - Unterm Strich standen die erhofften zwei Punkte, in der Summe ließ der 34:30 (17:16)-Auftaktsieg von Handball-Landesligist SG Schalksmühle-Halver II gegen den VfL Eintracht Hagen III am Samstag aber noch reichlich Luft nach oben.

Nach Plan war es für die Gastgeber allenfalls Mitte der ersten Halbzeit verlaufen. Zum Start nämlich war es Torhüter-Routinier Mareks Skabeikis, der mit etlichen Paraden kaschierte, dass die Pfaffenbach-Sieben ziemlich schwach verteidigte. Dann aber verschaffte eine temporeiche Vorwärtsbewegung den Gastgebern vor knapp 100 Zuschauern am Löh den erwarteten Vorteil. Potbergs Unterzahl-Treffer zum 12:8 (19.) schien die Partie vergleichsweise früh in die richtige Richtung zu drängen.
Eine Fehleinschätzung: Die Hausherren wechselten viel durch, fanden keine rechte Bindung zum Spiel, während die Eintracht, die ohne Verstärkung aus der Oberliga auskam, aus ihren Möglichkeiten viel machte. Vor allem das Hagener Kreisläufer-Spiel funktionierte weiterhin gut, obwohl (oder weil?) die SGSH inzwischen auf ein sehr offensives 3:2:1-System umgeschwenkt war.
Fehlende Konstanz war auch nach dem Wechsel das Zauberwort. Einige positive Aspekte (Pfaffenbach, Binder, Landwehr) waren zweifelsohne vorhanden, in der Summe hakte es aber noch an vielen Stellen. Und so blieb Hagen bis zum 30:28 (53.) auf Tuchfühlung, ehe Christian Pottkämper mit zwei Siebenmeter-Treffern zum 32:29 und Schür auf der Gegenseite mit einer Siebenmeter-Parade gegen Hoppe die Weichen in Richtung Auftaktsieg stellten.
Beste SGSH-Torschützen: Pfaffenbach (5), Potberg, Meisterjahn und Landwehr (alle 4).

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