Kai Henning erwartet eine Wundertüte

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Der weiterhin verletzte Marc Bardischewski, hier im Gespräch mit den beiden Torhütern Stefan Weigt (links) und Tom Zlobinski, muss eventuell als Coach einspringen.

Plettenberg - Nach dem 8. Spieltag lag die Drittvertretung des VfL Eintracht Hagen ohne Punktgewinn am Tabellenende der HandballLandesliga. Seither haben die Volmestädter nur noch eine Niederlage kassiert und sich mit 13:3-Zählern in Serie auf Rang acht vorgearbeitet. Im Jahr 2020 ist die VfL-Dritte sogar noch ohne Punktverlust, gewann alle vier Spiele und erzielte dabei beständig 30 oder mehr Treffer.

Auf die HSV Plettenberg/Werdohl kommt am Samstag (17 Uhr, Sporthalle Mittelstadt) am Bergischen Ring folglich eine enorm schwere Aufgabe zu, denn seit dem 9. November hat Hagens „Dritte“ alle Heimspiele gewonnen. Für HSV-Trainer Kai Henning stand schon vor Wochen fest: „Diese Mannschaft wird nicht absteigen.“ Schließlich besitzen die Hagener nicht zu unterschätzende personelle Möglichkeiten, um ihre „Dritte“ personell zu unterstützen, sei es durch die Zweitvertretung, die in der Verbandsliga ihre Chancen auf Rang eins durch die 27:40-Niederlage gegen Gevelsberg/Silschede eingebüßt hat, sei es durch das von Mathias Grasediek trainierte A-Junioren-Bundesligateam, bei dem auch der Ex-HSVer Karol Makowiecki spielt.

„Durch die Verstärkungen spielt bei Hagen nicht mehr die Mannschaft vom Beginn der Saison. Aber es ist ja legitim, dass der Verein es so macht – das würde ja jeder andere genauso handhaben. Auf jeden Fall ist es für uns immer eine Wundertüte, gegen die Eintracht zu spielen. Wir müssen einfach abwarten“, sagt Henning, der dennoch in der festen Absicht nach Hagen fährt, um von dort die Punkte mitzunehmen. Allerdings ist es noch unsicher, ob er seine Mannschaft selbst coachen kann, denn der HSV-Trainer ist stark erkältet und bis Freitag krankgeschrieben. Sollte er fehlen, wird der weiterhin nicht spielfähige Marc Bardischewski einspringen.

Um in Hagen erfolgreich zu sein, muss die HSV an die kämpferische Leistung aus dem Spiel gegen die SG Ruhrtal anknüpfen. „Darauf wollen wir aufbauen. Es war zwar kein schönes Spiel und der Sieg war sicherlich zum Schluss etwas glücklich, aber wir haben die richtige Körpersprache an den Tag gelegt“, sah Henning eine Steigerung gegenüber den schwächeren Auftritten in den Wochen zuvor.

Gegenüber dem vergangenen Samstag wird sich am Kader der Lennetaler aller Voraussicht nach nichts ändern. Gefährdet ist allein der Einsatz von Jens Burzlaff, den Halsschmerzen plagen.

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