Handball

Breite im Kader gibt für die HSV den Ausschlag

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Nur selten gelangen der HSV Anspiele an den Kreis. Hier fängt Tobias Vogt einen Pass auf Nils Scheuermann ab.

Plettenberg – Auch wenn es für die Trainer auf der Bank gleich wieder ein stressiger Abend war: Das erste Handball-Punktspiel der neuen Saison machte den 90 zugelassenen Zuschauern in der Sporthalle in Böddinghausen Appetit auf mehr. Gegen den Nachbarn SG Attendorn/Ennest, der unter normalen Umständen sicherlich noch zahlreiche Fans mitgebracht hätte, gelang der HSV Plettenberg/Werdohl ein hart erkämpfter 25:21 (11:11)-Sieg.

Ausschlaggebend für den Erfolg, der durch eine Fußverletzung von Markus Winkelsträter, der in der 59. Minute umknickte, etwas getrübt wurde, war die größere Breite im Kader. Während das Spiel des Aufsteigers auf Lars Müller und Christopher Schmidt zugeschnitten war, konnten sich bei der HSV alle eingesetzten Feldspieler auch in die Torschützenliste eintragen. Gerade in der 2. Halbzeit, als sich die Lennetaler langsam, aber sicher absetzten, gelang es so, ohne Niveauverlust zu wechseln.

Den 0:2-Fehlstart machte die HSV rasch wett. Zwei Kontertore durch Scheerer brachten das 6:3. Doch das Heimes-Team war ebenso schnell wieder dran, weil die Gastgeber nach Ballgewinnen der durchweg guten Abwehr, die Attendorn oft ins Zeitspiel zwang, zu hektisch agierte. Neben beiden Siebenmetern wurden viele weitere freie Würfe vergeben. Der Aufsteiger hatte dagegen eine nahezu hundertprozentige Quote vom Punkt. Müllers einziger Fehlversuch (der starke Weigt parierte) saß im Nachwurf. Bis zum 8:8 warf der Attendorner Halbrechte sieben Treffer der Gäste, erhielt fortan in Dominic Scheerer einen unerbittlichen Begleiter. Schmidt, der die restlichen vier SG-Tore vor der Pause markierte, sprang jedoch in die Bresche, erzielte auch das Tor zum 11:11-Pausenstand.

Im zweiten Abschnitt blieben die Probleme der HSV im aufgebauten Angriff gegen die offensive Gästedeckung bestehen. Ein Anspiel an den Kreis gelang erstmals A-Junior Maurice Gierse, Scheerer vollendete zum 16:13. Da auch über die Außen kaum etwas ging, blieb der Gegenstoß das probateste Mittel zum Erfolg. Scheuermann stellte so erstmals auf vier Tore Abstand (18:14/40.). Beim 18:16 war es wieder spannend, doch neben Höft setzte nun auch Neuzugang Mühlbauer vorne entscheidende Akzente. Sein Zuspiel auf Scheuermann führte zum 22:17 (50.) – die Vorentscheidung gegen nie aufsteckende Gäste.

HSV: Weigt, Zlobinski – Rose (1), Broscheit (1), Scheerer (4), Höft (3), Scheuermann (3), Gierse (3), Traumüller (2), Bürger, Gerth (2), Mühlbauer (2), Winkelsträter (3), Lengelsen (1)

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