HSG vorne hui, hinten pfui

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Holte mit der HSG Lüdenscheid einen Zähler beim Aufsteiger in Olpe: Trainer Volker Schnippering.

Olpe - Handball-Landesligist HSG Lüdenscheid bleibt in dieser Saison der „Spezialist“ für enge Spiele und entführte auch gestern Abend beim 31:31 (16:18) beim TV Olpe wie am Vorwochenende in Warstein einen Zähler in die Bergstadt.

 Damit behalten die Lüdenscheider ein ausgeglichenes Punktekonto, müssen trotz der 7:7-Zähler aber das Tabellenende im Auge behalten, denn auch der Drittletzte aus Herbede hat bereits vier Punkte gesammelt.

Ganz zufrieden war Lüdenscheids Trainer Volker Schnippering nach dem Remis in der Kreissporthalle beim Aufsteiger natürlich nicht, dazu lag ihm die Zahl der Gegentore zu schwer im Magen: „Wir haben in der Abwehr wieder viel zu viel begleitet statt bekämpft, haben den Olpern viel zu viele einfache Tore gestattet“, fand er das Haar in der Suppe, lobte aber diesmal dafür die Angriffsvorstellung der HSG. „Das haben die Jungens wirklich gut gemacht, allen voran der Rückraum“, analysierte er. Die Start geriet den Gästen daneben: Schon nach gut fünf Minuten musste mit Kreisläufer Mario Hurlbrink ein auch starker Abwehrspieler mit einer Rückenverletzung passen – Co-Trainer Kroll sprang mit guter Angriffsleistung ein –, dann erwies sich die gewohnte 5:1-Formation bis zum 5:10 (14. durch den Ex-HSGer Voss) als unzulänglich gegen das Team um die tunesischen Ex-Internationalen Horri und Lajnef.

„Wir haben auf eine 4:2 mit Manndeckern gegen die Tunesier versucht, ihr Spiel entscheidend zu stören, aber nur mit mäßigem Erfolg“, meinte Schnippering. Mit einem 16:18-Rückstand der Lüdenscheider wechselten die Teams die Seiten.

 Nach Wiederbeginn hielten vor allem Torjäger Lausen, ein starker Beckmann und Lukas Weichelt die Bergstädter im Rennen, obwohl die weiter oft einem leichten Rückstand hinterherliefen. Als aber Olpe eine 28:25-Führung nicht halten konnte, nutzte die HSG das vermeintliche Vorteilsmomentum auch nach der 31:30-Führung nicht zum Sieg. Beim letzten Ballbesitz ließ Schnippering gar die Uhr runterspielen, um den Punktgewinn nicht mehr zu gefährden.

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