HSG erfüllt sich zum Fest alle Wünsche

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Starke Leistung im zentralen HSG-Rückraum: Daniel Opitz erzielte am Samstagabend gegen die Reserve des Soester TV fünf Treffer und hatte damit maßgeblichen Anteil am 31:26-Sieg der Lüdenscheider.

LÜDENSCHEID -  Das Zwischenziel zum Weihnachtsfest ist erreicht: Die HSG Lüdenscheid gewann am Samstagabend vor 150 Zuschauern in der BGL-Halle zum Jahreskehraus 31:26 (14:13) gegen den Soester TV II. Mit nun 14 Pluspunkten hat die HSG genau das, was sie wollte: Planungssicherheit für eine Zukunft in der Landesliga. Die Basteleien am Kader dürfen beginnen.

Die Saisonzähler 13 und 14 holte die HSG dabei am Samstag nicht im Hurra-Stil, eher schon war es ein reiner Arbeitssieg gegen den biederen Tabellenzehnten aus der Börderstadt. Allerdings war es auch ein Erfolg, bei dem die HSG letztlich auch ohne Voss, Weigt (beide verletzt) und Schlippe (Urlaub) die Zähler einfuhr. Keineswegs eine Selbstverständlichkeit.

Trainer Davor Fath hatte den Start in den Urlaub verschoben und war wider Erwarten zum Spiel doch noch in der BGL-Halle. Was er sah, war selten schön anzusehen. Im ersten Durchgang hatte die HSG-Defensive trotz eines starken Marcel Kämmerer im Tor immense Probleme mit dem Zwei-Meter-Hünen Benni Haake, der bis zum Wechsel sechs Treffer erzielte. So war es eine ausgeglichene Partie. Im HSG-Rückraum zog Daniel Opitz (5) gut die Fäden und war auch selbst immer wieder torgefährlich. Dazu kamen viele Einzelaktionen von Beckmann (9) und Baberg (9/4), die auch immer wieder zählbare Erfolge brachten. Abzusetzen wusste sich die HSG derweil nur einmal kurzzeitig nach dem 7:7 zum 10:7 (22.) – bezeichnenderweise in einer Phase, als das Tempospiel besser klappte. Bis zur Pause war der Gast aber wieder dran (14:13).

HSG-Sieg fällt deutlich zu hoch aus

Nach dem Wechsel ordnete Fath eine kurze Deckung gegen Haake an. Es war der richtige Schachzug. Allerdings trat nun auf der rechten Soester Angriffsseite Justus Jaschke in den Vordergrund, erzielte seine fünf Tore allesamt in der zweiten Hälfte. Auch ein Grund dafür, dass es eng blieb – obwohl sowohl Kämmerer als auch Prumbaum einige Siebenmeter der Gäste entschärften.

Bis zum 24:24 (56.) schien in diesem Kräftemessen alles möglich. Dann nahmen die Soester eine Auszeit – und die nutzte nur der HSG. Opitz, Miossec, Füller und zweimal Czekalla machten binnen vier Minuten aus dem 24:24 ein 29:24. Das war’s. Das 31:26 bildete die Kräfteverhältnisse nicht korrekt ab, eigentlich war es viel enger gewesen. Das indes war einer bestens gelaunten HSG-Familie am Ende herzlich egal.

Kerstin Hefendehl

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