Handball-Landesliga

Eine Verletzung überschattet klare Niederlage der TS Evingsen

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Micha Brüggendieck schied am Sonntagabend beim Gastspiel der TS Evingsen bei der Reserve der SG Menden Sauerland Wölfe in der Schlussviertelstunde mit einer Knieverletzung aus, wurde mit dem Krankenwagen aus der Walram-Halle abgeholt.

Menden – Die TS Evingsen unterlag am Sonntag in der Handball-Landesliga bei der SG Menden Sauerland Wölfe II 21:33 (13:15) - schwerer als die Niederlage aber wog eine Verletzung.

Eine Negativserie von zuletzt 2:14 Punkten der SG Menden Sauerland Wölfe II hatte der TS Evingsen Hoffnung gemacht, im Nordkreis wichtige Zähler im Abstiegskampf einsammeln zu können, doch daraus wurde nichts: 21:33 (13:15) verloren die Schützlinge von Trainer Sascha Schmoll in der Halle des Walram-Gymnasiums und haben nach dem 28:28-Remis im Kellerduell zwischen Ruhrtal und Bösperde nun fünf Zähler Rückstand aufs rettende Ufer. 

Die sportlich wenig erquickliche Situation allerdings wurde am Sonntagabend überschattet durch eine womöglich schwere Verletzung: Micha Brüggendieck landete nach etwa 50 Minuten unglücklich nach einem Wurf und knickte mit dem Knie weg, hatte danach starke Schmerzen im Knie. Die Diagnose ist offen, eine Bänderverletzung aber scheint naheliegend und damit wohl eine längere Pause. Entsprechend geschockt war denn auch TSE-Coach Sascha Schmoll: „Im Endeffekt rückt das Sportliche in den Hintergrund, wenn der eigene Spieler mit dem Krankenwagen abgeholt wird“, sagte der Trainer der Burgstädter sichtlich konsterniert. 

Gastgeber mit viel Drittliga-Erfahrung im Kader

Mit dem Sportlichen war der TSE-Coach eine Halbzeit lang sehr einverstanden gewesen. „Bis zur 27. Minute und einer Unterzahl-Situation waren wir komplett auf Augenhöhe, obwohl unser Gegner ein halbes Drittliga-Team aufgeboten hat“, stellte Schmoll fest. Die Wölfe hatten diesmal mit den Flor-Brüdern, Wefing, Giacuzzo und Zimny in der Tat reichlich Drittliga-Erfahrung im Kader. 

Doch die TSE hielt in der ersten Hälfte mit mannschaftlicher Geschlossenheit und einem überragenden Pascal Hoinka zwischen den Pfosten dagegen, geriet erst nach einer Unterzahl direkt vor der Pause knapp in Rückstand. Hoffnungen für Halbzeit zwei blieben indes. Die sollte sich schnell erledigen, weil die TSE nach der Pause die Spieldisziplin verlor und die sich bietenden Chancen mit einem Mann mehr nicht nutzte. 

Aus dem 15:13 wurde so bis zur 37. Minute ein 19:14. „Da hat Menden dann einfach die Klasse und hat unsere Fehler gnadenlos bestraft“, stellte Schmoll fest. Die Partie war damit praktisch gelaufen – ein wirkliches Aufbäumen gab es beim Gast nicht mehr. Am Ende wurde es so sogar noch eine richtige Packung – die hatten die Evingser nach der guten ersten Hälfte bei ihrem Auftritt im Nordkreis eigentlich nicht verdient.

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