Handball-Landesliga

Zehn torlose Schlussminuten kosten HSG den Sieg

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Sascha Pennekamp kam in der zweiten Halbzeit besser ins Rollen, konnte mit seinen drei Treffern die HSG-Niederlage aber auch nicht verhindern.

Lüdenscheid - Zehn torlose Schlussminuten haben Handball-Landesligist HSG Lüdenscheid am Samstagabend den fast schon sicher geglaubten Sieg gegen Aufsteiger Wittener TV gekostet. Eine 25:21-Führung (50.) brachte die Nocke-Sieben nicht ins Ziel, stattdessen gewann der Gast mit 26:25 (13:15).

150 Zuschauer sahen in der BGL-Sporthalle ein umkämpftes Spiel, in dem die Gastgeber den gefälligeren, weil schlichtweg schnelleren Handball spielten. Aber: Der Gast agierte in den entscheidenden Phasen abgezockter - an der Spitze Routinier Dirk Oberbossel (7) und Kreisläufer Kevin Brecht. Diese Achse war es zusammen mit Finn Solmecke, die sich vom Lüdenscheider 4-Tore-Vorsprung in der Schlussphase nicht beeindrucken ließ, mit einer 5:1-Abwehr stattdessen das HSG-Angriffsspiel nachhaltig störte.

Und dennoch: Hätte sich die Nocke-Sieben final nicht mehrere Fehler bzw. schwache Abschlüsse (Kiss, De Bie, Plischka, Fenner) geleistet, wären zwei Pluspunkte wohl die logische Konsequenz gewesen, zumal Keeper Tim Stute sein Team mit mehreren Paraden im Spiel hielt. Solmeckes entscheidender Treffer sorgte dann aber 15 Sekunden vor dem Ende für stürmischen Wittener Jubel und lange Gesichter auf Seiten der Hausherren.

Beste HSG-Torschützen waren De Bie (7), Plischka (5) und Gruber (5/2).

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