Handball-Landesliga

Riesenrespekt vor Schorlemer

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Nach seinen ganz starken letzten Leistungen soll HSG-Kreisläufer Alex Nitsch (rechts) auch gegen die Warsteiner am Samstagabend für wichtige Tore sorgen.

Lüdenscheid - Vorhang auf zum dritten Akt: Nach den Siegen gegen Schwerte/Westhofen und in Arnsberg will die HSG am Samstag (19.30 Uhr, BGL-Sporthalle) VfS Warstein auch den letzten Teil des „Sechs-Punkte-Plans“ umsetzen, um sich endgültig aller Sorgen im Kampf um den Ligaverbleib zu entledigen

Als „gutes Omen“ hat in dieser Woche erneut Co-Trainer Felix Kroll als Vertreter von Chefcoach Volker Schnippering, der aber am Samstagabend erstmals wieder auf der Bank sitzen wird, die Mannschaft auf das Spiel gegen die verzweifelt um den Ligaerhalt kämpfenden Gäste vorbereitet. 

Und Kroll warnt nachdrücklich davor, den Gast am Tabellenplatz zu messen, verweist vielmehr darauf, dass VfS mit Torjäger Lars Schorlemer im Team ein ganz anderes Kaliber ist als ohne: „Viermal war er jetzt dabei, viermal hat er jeweils mehr als zehn Tore erzielt, er ist halt einer der besten Akteure der Liga überhaupt, der häufig den Unterschied machen kann“, hat der Bergstädter auch mit Blick auf die Vorjahresniederlage an gleicher Stelle großen Respekt vor dem überragenden Warsteiner, der zusammen mit Routinier Boban Ristovic und Philipp Schröder größter Hoffnungsträger der Warkus-Sieben im Kampf um den Landesligaplatz ist. 

„Aber wir sind gut vorbereitet“, meint Felix Kroll. Offensiv hat das HSG-Team weiter an Kleingruppenkonzepten auch mit Abschlüssen über den Kreis gearbeitet, wo Alex Nitsch zuletzt stets die richtigen Momente erwischte, sich zu lösen, während Kreisläuferroutinier Mario Hurlbrink defensiv dem gegnerischen Angriff viel an Wirkung nahm. Außerdem wollen die Bergstädter mit ihrer 5:1-Deckung auch Warsteins Rhythmus frühzeitig unterbinden, möglicherweise wird Florian Füller als Störspieler mannorientiert zur halblinken VfS-Seite verstärkt gegen Schorlemer arbeiten, aber auch für andere Varianten war die Trainingsarbeit offen.

 Allerdings haben Erkrankungen der HSG Striche durch die Personalrechnung gemacht: Die Einsätze von Rechtsaußen John Lenz, vor allem aber Gegenstoß- und Siebenmeter-Spezialist Kevin Plate stehen noch in den Sternen, sie stehen neben den Langzeitausfällen Maurice Duda und Marc Kedzierski möglicherweise diesmal nicht zur Verfügung. Dafür sind aber der zuletzt nicht zur Verfügung stehenden Sebastian Bölling und Hassan Ahmad wieder an Bord. Felix Kroll: „Alle sind heiß, das Spiel zu gewinnen.“ 

HSG: Kämmerer, Ferizi – C. Broscheit, Ahmad, Lenz (?), Bölling, Beckmann, Fenner, L. Weichelt, Nitsch, Hurlbrink, Lausen, Füller, Plate (?)

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