Handball-Landesliga

Ohne Lausen keine Chance beim Primus

Niederlage mit der HSG in Hombruch: Kevin Plate.

Dortmund – Die Überraschung beim ungeschlagenen Spitzenreiter blieb aus: Die Landesliga-Handballer der HSG Lüdenscheid mussten sich ohne ihren krankheitsbedingt ausgefallenen Rückraum-Shooter Phil Lausen TuS Westfalia Hombruch 23:32 (11:14) geschlagen geben.

Durch Tore von Fenner und Beckmann, die zusammen mit Weichelt im Rückraum aufliefen, hielt die Schnippering-Sieben die Partie in der Anfangsphase noch ausgeglichen. Über das 2:2 (5.) setzten sich die Hausherren aber angeführt vom Rückraumlinken Ole Sasse auf 8:2 (14.) ab.

Aufgeben kam für die Gäste aus Lüdenscheid, abermals lautstark von knapp 20 Fans und zwei Trommeln unterstützt, jedoch noch nicht in Frage, übernahm HSG-Abteilungsleiter Niclas Beckmann in Abwesenheit von Lausen das Kommando im Angriffsspiel und brachte seine Farben mit sechs Treffern im ersten Durchgang bis zum Halbzeitpfiff wieder auf 11:14 heran.

Eine enge Partie schmeckte dem Tabellenprimus jedoch gar nicht, nutzten die Dortmunder nach dem Seitenwechsel die Unstimmigkeiten in der HSG Abwehr, die zwischenzeitlich versuchte Ole Sasse aus dem Spiel zu nehmen, und erhöhte blitzschnell auf 19:11 (38.). Auf der anderen Seite bekamen die Dortmunder Beckmann besser in den Griff und stellten sich mit Ruben Feldmann im Mittelblock gegen die Wurfversuche des besten HSG-Werfers. Aus der Nahwurfdistanz scheiterten die Lüdenscheider ein uns andere Mal am starken TuS-Keeper Kevin Humberg, der die Versuche von Hurlbrink oder Broscheit sicher entschärfte. Nach jeweils einer Schwächephase pro Halbzeit konnte die HSG dem Spitzenreiter in der Folge nicht mehr zur Gefahr werden, bekamen aber Routinier Bölling, der zuvor vorwiegend in der Abwehr eingesetzt wurde, oder Lenz ihre verdienten Einsatzzeiten auf dem Feld.

Spätestens nach Sasses Treffer zum 26:16 für die Gastgeber war die Partie entschieden, wobei aber Felix Kroll mit drei Treffern in 90 Sekunden für die HSG noch um Ergebniskosmetik bemüht war. Mehr als der Neun-Tore-Abstand zum Schlusspfiff war aber nicht mehr drin. Für die HSG war Beckmann (9) bester Werfer, der Hombrucher Ole Sasse (11) blieb bei seinen sieben Siebenmetern ohne Fehler.

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