Ein Geschenk für den Trainer?

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Lars Gruber und Sebastian Pennekamp haben sich trotz vorliegender Konkurrenzangebote für die HSG entschieden.

Lüdenscheid - Die Karnevalspause war eine gute für die erste Handball-Mannschaft der HSG Lüdenscheid. Zwar wird sie dem sportlichen Abstieg in die Bezirksliga nicht mehr entgehen, aber seit Anfang der Woche herrscht endgültig Planungssicherheit: Alle Spieler bleiben den Bergstädtern erhalten, werden versuchen, die Abstiegsscharte im „Unternehmen Wiederaufstieg“ in der Spielzeit 20/21 wieder auszuwetzen.

Und die „Langzeitvorbereitung“ beginnt praktisch schon am Samstagabend mit dem Heimspiel gegen die Zweitvertretung der SG Menden Sauerland Wölfe (19 Uhr, Sporthalle des Bergstadt-Gymnasiums). „Dass alle Spieler zugesagt haben, zu bleiben, spricht für den Charakter und die Moral der Mannschaft. Natürlich sind unsere Augen jetzt schon über das Saisonende hinaus gerichtet, aber wir haben auch noch vor, den einen oder anderen Gegner zu ärgern und noch einige Punkte in dieser Saison zu ergattern“, sagt Teammanager Michael Mirus.

Obwohl mit Mendens Reserve eine große Hausnummer mit positivem Punktekonto in der Bergstadt zu Gast ist, würden die Hausherren am liebsten schon am Samstag punkten, und das hat einen einfachen Grund: Am Freitag nämlich feiert Trainer Stephan Nocke seinen 40. Geburtstag, „Und da möchten die Akteure dem Coach gern ein nachträgliches Geschenk mit dem ersten Saisonsieg bereiten“, so Mirus. Allerdings wird das alles andere als einfach, denn die HSG rechnet mit einer „halben Drittligamannschaft“, weil Mendens Drittligateam schon am Freitag spielt.

Gerade Youngster wie Giacuzzo oder die Flor-Brüder, aber auch Zimny könnten den Gastgebern das Vorhaben durchkreuzen. Zumal es bei der HSG weiter ein dickes Fragezeichen hinter einem Einsatz von Torjäger Phil Lausen wegen seiner anhaltenden Kniebeschwerden steht, auch der Einsatz Jan Hirnschals berufsbedingt noch fraglich ist und Marcel Fenner (Urlaub) garantiert fehlt.

Doch bei der HSG herrscht seit den Personalentscheidungen Gelassenheit: „Es mag ein bisschen ambivalent erscheinen, aber wir sind doch in einer komfortablen Situation, können unser Team weiter einspielen und schon an der konditionellen Verfassung der Mannschaft arbeiten. Vier bis fünf Punkte wollen wir aber noch holen, das sind wir auch unserem Publikum schuldig“, verbreitet Trainer Stephan Nocke gute Laune.

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