HSG-Frauen wollen die Probleme zum Vorteil nutzen

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Annika Gruhnfehlt der HSG Lüdenscheid am Samstag im Spiel gegen den Tabellenführer HTV Sundwig/Westig

Lüdenscheid - Nach der Niederlage beim TuS Ferndorf in der Vorwoche sinnen die Handballerinnen der HSG Lüdenscheid auf Wiedergutmachung. Die soll am Samstag (19.30 Uhr) in der Sporthalle am Stadtpark ausgerechnet gegen Tabellenführer HTV Sundwig/Westig gelingen

„Das wäre schön, aber wir sind auch realistisch“, sagt Trainer Christian Köster. Will heißen, die HSG nimmt die Außenseiterrolle an. Zu groß sei der Unterschied im personellen Bereich. Köster rechnet mit einem HTV, „der wieder komplett und entsprechend breit aufgestellt ist. Bei uns ist es leider das Gegenteil.“

Birte Hofmann, Annika Worobey, Annika Gruhn, Alina Schmidt, Franziska Lukowski, Darline Seckelmann und Saskia Oppl stehen am Samstag definitiv nicht zur Verfügung, die Einsätze von Hannah Steinacker, Romina Graf und Alina Dalchow sind fraglich. Anleihen aus der zweiten Mannschaft und der A-Jugend will Köster daher nicht ausschließen. „Vielleicht können wir es zu unserem Vorteil nutzen, dass wir für den HTV schwer ausrechenbar sind“, sagt Köster.

Bessere Abwehrarbeit gefordert

Unabhängig von der personellen Situation gehe es darum, in der Abwehr besser zu agieren als gegen Ferndorf. „Wenn wir wieder nach zwölf Minuten die Abwehrarbeit einstellen, wird es ganz böse enden“, so Köster. Wichtig sei es, dass seine Mannschaft kämpft. „Es wird auf jeden Fall sehr schwer“, ist sich der Trainer der großen Aufgabe bewusst, „aber unmöglich ist es nicht.“ Köster selbst wird am Samstag und in der nächsten Woche von Dörte Klinker vertreten, er ist beruflich verhindert.

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