Schock für HSG: Jetzt erwischt es auch noch Daniel Opitz

Schock für HSG-Trainer Davor Fath (links): Spielmacher Daniel Opitz verletzte sich kurz vor Halbzeit am Knie. Eine Untersuchung am Montag soll Klarheit bringen. Foto: Krüger

Lüdenscheid - Die Heimniederlage gegen den designierten Landesliga-Meister HTV Sundwig/Westig war erwartet worden – doch das 24:35 (9:15) gegen die Hemeraner geriet für die Landesliga-Handballer der HSG Lüdenscheid zur Nebensache. Mit Daniel Opitz hat sich auch der zweite Spielmacher der Fath-Sieben verletzt, es besteht Verdacht auf einen Kreuzbandriss im linken Knie.

Opitz war noch am Samstagabend in der Sportklinik Hellersen gewesen. Eine endgültige Diagnose steht noch aus, sie soll am Montag im Rahmen einer Magnetresonanz-Tomographie erstellt werden. Für die Blau-Gelben wäre es der dritte Kreuzbandriss in dieser Saison nach Torhüter Stefan Weigt und dem zweiten Rückraum-Mitte-Spieler Markus Schlippe. Daniel Opitz war kurz vor der Halbzeit freistehend zum erfolgreichen Torabschluss gekommen, ohne gegnerische Einwirkung verletzte er sich bei der Landung im Wurfkreis.

Falk Baberg bleibt doch in Lüdenscheid

Dabei hatte es vor der Begegnung eine positive Nachricht in personeller Hinsicht für die Lüdenscheider gegeben: Rückraumspieler Falk Baberg geht doch nicht zum Liga-Konkurrenten SG Schalksmühle-Halver II, bleibt vielmehr in der Kreisstadt. Diese von Hallensprecher Eckhard Füller bekanntgegebene Neuigkeit wurde von der Mehrheit der rund 200 Zuschauer mit großem Applaus aufgenommen – wie auch einige Zwischenstände aus der an sich torarmen Anfangsphase. Nach dem 0:2 durch A-Jugend-Bundesligaspieler Maximilian Klein (8.) schaffte Baberg das 2:3 (10.), nach dem 2:5 (15.) verkürzten Sebastian Bölling und Baberg zum 4:5 (13.), Florian Füller kurz darauf noch einmal zum 5:6 (15.). Danach setzten sich die Gäste aber ab, der Halbrechte Zeller – mit sechs Toren gemeinsam mit den Klein-Brüdern bester HTV-Torschütze – war nie auszuschalten, Klute verwertete per Tempogegenstößen die Ballgewinne der über 60 Minuten aufmerksamen Deckung des Spitzenreiters. 6:10 stand es nach 21 Minuten, 9:15 zur Halbzeit trotz eines prima aufgelegten Marvin Kapp im HSG-Gehäuse.

Marvin Kapp stemmt sich dem HTV entgegen

Ein in der zweiten Halbzeit besser ins Spiel findender Christian Klein führte sein Team zum 12:19 (37.), beim 16:26 durch Klute betrug der Abstand erstmals zehn Tore (48.), das 18:31 durch Sideri bedeutete die höchste Führung für den HTV (54.), ehe die HSG nach dem 21:34 durch Klute (57.) noch etwas aufholte.

Axel Krüger

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