Handball-Landesliga

HSG  reist ins Volmetal - SGSH II muss zum Aufsteiger 

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Der Lüdenscheider Phil Lausen (rechts) gastiert mit der HSG beim Landesliga-Schlusslicht TuS Volmetal II. Seit dem Sieg in Arnsberg können die Bergstädter nicht mehr absteigen und ohne Druck aufspielen

Lüdenscheid - Der Klassenerhalt ist gesichert, dennoch hat Handball-Landesligist HSG Lüdenscheid noch Ziele. Um diese zu erreichen, sollte die Schnippering-Sieben beim TuS Volmetal II (Samstag, 17 Uhr, Halle am Volmewehr) den zwölften Saisonsieg einfahren. Die SGSH II gastiert bei der DJK Bösperde.

Die Reserve des Drittligisten ist Tabellenletzter, zwischen dem TuS und Rang zehn liegen aber nur drei Punkte. Es ist davon auszugehen, dass der TuS alles daran setzen wird, gegen die gesicherte HSG zu gewinnen. Das Hinspiel gewannen die Lüdenscheider knapp 31:30. Daher warnt Lüdenscheids Trainer Volker Schnippering davor, die Gastgeber zu unterschätzen. „Für sie geht es um alles“, weiß der Trainer um die Situation der Volmetaler. Der Druck liegt auf Seiten des TuS, was unter Umständen zum Vorteil werden könnte. Denn Druck hat die HSG nach dem Sieg gegen Arnsberg (32:22) nicht mehr, hat mit dem Abstieg nichts mehr zu tun, will nun das nächste Ziel erreichen. „Wir sind gerettet. Aber wir wollen die Saison mit einem positiven Punkteverhältnis abschließen“, sagt Schnippering und gibt die Devise vor.

Halbgas reicht nicht aus

Für die Bergstädter spricht, dass sie gegen Mannschaften aus den unteren Tabellenregionen in der Regel gut aussehen. Schnippering erklärt, „dass Halbgas nicht ausreicht“, gegen einen Gegner, der einige wurfgewaltige Rückraumspieler in seinen Reihen hat. „Die dürfen wir nicht frei zum Schuss kommen lassen“, erklärt der Trainer. Zudem rechnet er mit einer aggressiven Deckung. Personell drückt der Schuh aktuell nur am Kreis. Stefan Froitzheim fällt definitiv aus. Hinter den Einsätzen von Lukas Elverfeld (Knieprobleme) und Sören Miossec stehen Fragezeichen. Im Kader stehen wird erstmals Dhani Wernscheid, dessen Spielberechtigung am Wochenende vorliegen soll. Der vor kurzem von der TuS Linscheid-Heedfeld verpflichtete Torhüter wird sich die Aufgabe in der Halle am Volmewehr mit Lukas Rohr teilen.

HSG: Wernscheid, Rohr – Füller, Kroll, Lausen, Baberg, Fenner, Jaschke, Bölling, Walter, Winkhaus

Guten Start in die Schlussphase hinlegen

Die SG Schalksmühle-Halver II reist zum Aufsteiger DJK SG Bösperde. Gerade einmal vier Monate ist es her, da gewann die SGSH II das erste Duell mit Bösperde deutlich 44:22 und sah sich für den damaligen Showdown im Titelkampf beim TV Westfalia Halingen mit dieser Generalprobe gut gerüstet. Am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle Bösperde) trifft der Handball-Landesligist erneut auf die Mendener, dieses Mal jedoch unter deutlich anderen Vorzeichen. Nach dem Aus im Titelrennen ist das Duell mit dem Tabellenneunten für die Pfaffenbach-Sieben keineswegs mehr eine Generalprobe für den Vergleich mit Spitzenreiter Halingen in der kommenden Woche. Vielmehr wollen die Handballer vom Schalksmühler Löh einen guten Start in die Schlussphase der Saison hinlegen und diese ordentlich beenden.

Vorzeichen sind nicht optimal

Dass es dabei ähnlich wie im Hinspiel läuft, damit rechnet die SGSH morgen jedoch nicht. „Bösperde ist ein guter Aufsteiger, der in der kleinen, engen Halle sehr heimstark ist“, warnt Trainer Dirk Pfaffenbach vor der nur vermeintlich leichten Aufgabe gegen die Mannschaft, die inzwischen von Erfolgscoach Jörg von Estorff trainiert wird. Auch deshalb, weil die Vorzeichen beim Tabellenzweiten selbst nicht optimal sind. Mit Potberg, Schür und Blumberg (alle im Skiurlaub) fällt ein Trio sicher aus. Unsicher ist zudem, ob Pfaffenbach und Meisterjahn am Samstag dabei sind.

Als Alternativen könnten eventuell die lange verletzten Max Bergner und Nils Leicht, die jüngst das Training wieder aufgenommen haben, in Menden ihr Comeback feiern. „Unabhängig davon, wer auf dem Feld steht, ist es mir aber wichtig, dass wir in der Defensive besser als zuletzt spielen. Gegen Schwitten hat die Abwehr zu viele einfache Würfe aus der Nahdistanz zugelassen. So etwas kann ein Torhüter und auch der Angriff nicht immer auffangen“, mahnt der Trainer zu mehr Stabilität. .

SGSH II: Skabeikis, Bergner (?) – Trimpop, Wiggershaus, Hotze, Pottkämper, Güntner, Meisterjahn (?), Pfaffenbach (?), Ludwig, Landwehr, Hofmann, Leicht (?), Luciano

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