Sieg und Niederlage für heimische Handball-Landesligisten

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Erneut mit einer ganz starken Vorstellung: Alex Trimpop traf für die SGSH-Reserve in Halingen fünfmal, zum Sieg beim Tabellenführer reichte das aber nicht.

Kreisgebiet - Sieg und Niederlage für die beiden heimischen Handball-Landesligisten: Während die SGSH II beim TV Halingen den Kürzeren zog, setzte sich die HSG Lüdenscheid daheim gegen den TuS Wellinghofen durch.

Von Thomas Machatzke und Kerstin Hefendehl

- Die Spiele im Einzelnen:

TV Westfalia Halingen - SG Schalksmühle-Halver II 33:27 (14:14):  Die SGSH-Reserve zeigte beim Spitzenreiter im Nordkreis eine über weite Strecken sehr ordentliche Leistung - zur großen Überraschung und damit zur Schützenhilfe für die HSG Hohenlimburg aber reichte es nicht. Letztlich siegte das Gutzeit-Team verdient 33:27 (14:14).

In der ersten Hälfte hatten die Gäste zumeist knapp vorne gelegen und die Westfalia mit variablem Angriffsspiel viele Aufgaben gestellt. Vor allem über die einlaufenden Außen knackte die SGSH-Zweitvertretung immer wieder die Abwehr. Das 14:14 zur Pause war da nach einer 13:11-Führung (25., Potberg) fast zu wenig.

Die entscheidende Phase folgte direkt nach dem Wechsel. Entschlossene Gastgeber trafen nun auf eine SGSH, die nicht recht zurückfand ins Spiel. Nach 40 Minuten stand es 21:17, fünf Minuten später gar 25:23. Mit doppelter Manndeckung gegen die starken Ammelt (6) und Bichmann (11) versuchte Dirk Pfaffenbach alles. Tatsächlich trug die aufkommende Hektik zur Aufholjagd bei. Beim 25:23 (50., Trimpop) war wieder alles drin. Eine Zeitstrafe gegen Blumberg und mehrere Paraden von Swiecznik aber brachten die Westfalia bis zum 29:23 (56.) wieder auf Kurs. Der Halinger Sieg fiel vor 200 Zuschauern am Ende deutlich zu hoch aus.

Die SGSH, für die Potberg (7), Trimpop und Schneider (je 5) am besten trafen, hatte sich mehr als ordentlich verkauft.

HSG Lüdenscheid - TuS Wellinghofen 23:20 (10:8):  Gut erholt von der Derby-Pleite in Halver zeigte sich die HSG gegen den Klub ihres Abteilungschefs Niklas Beckmann. Praktisch vom Start weg machten sich die Bergstädter die häufigen technischen Fehler des Gastes zunutze, kamen - speziell über Kämper - zu etlichen "einfachen" Gegenstoßtoren. Nach einer knappen Viertelstunde hieß es 7:3 für die HSG, die bis zur Pause allerdings etwas nachließ und so "nur" ein 10:8 mit in die Kabine nahm.

Nach Wiederanpfiff war es eben jener HSG-Boss Niklas Beckmann, der mit vier Treffer hauptverantwortlich war für den 13:13-Ausgleich seiner Farben, doch die Schlippe/Nebert-Sieben schlug zum richtigen Zeitpunkt zurück. Wie schon vor Wochenfrist in Halver, drehte Rückraum-Kanonier Phil Lausen nach der Pause mächtig auf, erzielte sieben seiner insgesamt acht Treffer in Durchgang zwei. So zog die HSG in einem Schwung auf 20:14 davon (52.). Dieser elanvolle Zwischenspurt genügte letztlich, um die Partie problemlos nach Hause zu fahren.

Lausen (8) und Kämper (6) trafen für die HSG am Besten, Beckmann netzte für den TuS fünfmal ein.

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