HSG-Gastspiel bei den "wilden Indianern"

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Einsatz gefährdet: Sören Miossec.

Lüdenscheid - Am Vorabend des 4. Advents wartet noch einmal eine knifflige Aufgabe auf den Handball-Landesligisten HSG Lüdenscheid. Die Truppe von Trainer Volker Schnippering ist am Samstag ab 19.15 Uhr in der Sporthalle Wellinghofen (Am Lieberfeld) bei Verbandsliga-Absteiger Borussia Höchsten zu Gast.

Die Dortmunder waren zwar mit 4:10-Punkten ähnlich katastrophal in die Saison gestartet wie die Bergstädter, haben sich inzwischen aber voll in der Liga akklimatisiert und zuletzt mit 9:1-Punkten wie die HSG auch (8:0) eine beeindruckende Serie hingelegt und Platz fünf erobert. Die junge Truppe von Trainer Tobias Genau pflegt zwar nicht mehr konsequent das System komplett offener Manndeckung, mit der sie einige Spielzeiten die Kontrahenten in Verbands- und Landesliga förmlich „verrückt“ gemacht hat, spielt aber nach wie vor mit offenem Visier und offensiver Deckung.

Und im Zweifelsfall greift sie – wie am Vorsonntag beim Sieg über Wellinghofen – zumindest phasenweise wieder auf das wilde „Indianerspiel“ zurück. „Uns erwartet auf jeden Fall eine ganz schwere Aufgabe“, prophezeit HSG-Coach Schnippering, der den vorangegangenen vier Erfolgen allzu gern einen fünften hinzufügen möchte, nach ausgiebigem Video-Studium des Gastgebers.

Besonders beeindruckt zeigt sich Schnippering vom Borussen-Rückraum um den jungen Spielmacher Fischer. Auch der Ex-OSCer Strauß und der rechtshändrige Schlaks im halbrechten Rückraum, Albert, haben den Coach beeindruckt. In der Regel fangen die Dortmunder mit einer sehr offensiv ausgerichteten 5+1-Deckung an, können je nach Spielverlauf aber auch auf das „wilde Indianerspiel“ umschalten.

„Wir haben versucht, uns auch darauf einzustellen, aber das ist nicht ganz einfach nachzumachen“, hofft der HSG-Trainer, dass Benno Walter & Co zumindest auf die meisten offenen Fragen die passenden Antworten finden. Allerdings wird die HSG erneut nicht in Bestbesetzung auflaufen können: Kreisläufer Stefan Froitzheim fehlt berufsbedingt, Lukas Elverfeld wegen Verletzung. Da neben Spielmacher Justus Jaschke auch der Einsatz von Sören Miossec stark gefährdet ist, nominiert die HSG aus der Reserve Lars Gruber und Alex Nitsch nach.

HSG: Bahr, Kapp – Winkhaus, Bölling, Walter, Jaschke (?), Fenner, Miossec (?), Gruber, Nitsch, Lausen, Baberg, Füller, Kroll

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