Handballe: Landesliga

HSG mit Besetzungsproblemen

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Mit dem Ex-Schalksmühler Dominik Spannekrebs rechnet die HSG Lüdenscheid am Wochenende im Team der SG Menden Sauerland Wölfe II: Denn das Drittligateam aus dem Nordkreis spielt erst am Sonntag.

Lüdenscheid - „Es sieht nicht gut aus“, sagt Co-Trainer Felix Kroll als Vertreter des am Samstag noch einmal verhinderten Chefcoaches Friedhelm Ziel.

Handball-Landesligist HSG Lüdenscheid gehen vor dem Kreisduell gegen die SG Menden Sauerland Wölfe II (Samstag, 17.30 Uhr, Sporthalle Bergstadt-Gymnasium) die Kräfte aus. Langzeitausfall Maurice Duda (noch ganz weit vom Comeback entfernt), die Neuzugänge Julius Hahn (Bänderriss) und Rick Behnke-Schoos (Hand) verletzt und Calvin Broscheit (Urlaub) fehlen auf alle Fälle. Und ganz dicke Fragezeichen hinter den Namen von Mario Hurlbrink (Rücken) und Lukas Weichelt (Knie) bereiten Kroll große Sorgen, denn wegen des Ziel-Ausfalls steht er selbst als Alternative auf dem Feld ebenfalls nicht zur Verfügung, sondern versucht, die Geschicke der HSG von Außen in erfolgreiche Bahnen zu lenken. 

„So leid es mir für Aki Schürfeld tut, aber wir müssen auf Spieler aus der Reserve zurückgreifen. Darüber ist er als Trainer natürlich nicht gerade erfreut, aber es geht nicht anders, wenn wir tatsächlich nur sieben Feldspieler zur Verfügung haben.“ Lars Gruber und Jens Ritthaler als Kaderergänzungen sind für Kroll ein Muss, Robin Plischka eine weitere Option, aber nur für den Notfall. Die Not ist aber ohnehin groß, denn der Gast aus dem Nordkreis hat sich ausgerechnet vor dem Auftritt in der Bergstadt durch den ersten Saisonsieg über den bislang so knapp an möglichen Erfolgen vorbeigeschlitterten TV Olpe neues Selbstvertrauen geholt, dürfte zudem auch in der Bergstadt auf die Dienste des Ex-Schalksmühlers und aktuellen U 23-Drittligaakteurs Dominik Spannekrebs bauen. 

Der sehr dynamische und pfeilschnelle Rückraumlinke, der gern den Abschluss in der Nahdistanz sucht, käme dann mit der Empfehlung von einem Dutzend Treffern gegen Olpe. „Und da die ‘Erste’ erst am Sonntag spielt, kommt vielleicht noch der eine oder andere Youngster aus dem Mendener Drittligakader hinzu“, befürchtet Kroll. Auch wenn die Voraussetzungen bei der HSG suboptimal sind, geht sie gut vorbereitet in die Partie, hat sich anhand von Videomaterial über Stärken und die Variabilität vor allem in der Deckung der Wefing-Sieben informiert. „Vielleicht wird es wieder eine Frage der Kraft“, hofft Kroll auf eine ähnlich gute Leistung wie bei der Niederlage in Schwelm. Nur dass diesmal das Publikum auch in der Schlussphase noch ein Paar Zusatzkörner freimachen kann. 

HSG: Kämmerer, Ferizi – Plate, Beckmann, Mühlbauer, Bieker, Lausen, Fenner, Nitsch, Hurlbrink (?), L. Weichelt (?), Ritthaler (?), Gruber (?)

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