Kampfansage von Davor Fath sogar an den Favoriten

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Niklas Beckmann und seine Teamkollegen von der HSG wollen Titel-Mitfavorit Hohenlimburg mit dem Ex-Lüdenscheider Benny Hell (links) und Routinier Bogdan Wittke ärgern.

LÜDENSCHEID -  Es kommt einer der beiden ganz großen Titelanwärter, aber Davor Fath, Trainer des Handball-Landesligisten HSG Lüdenscheid, gibt sich vor dem Saisonauftakt gegen den Namensvetter HSG Hohenlimburg (Sonntag, 17.30 Uhr, BGL-Sporthalle) ausgesprochen kämpferisch. „Wer bei uns die Punkte mitnehmen will, muss deutlich besser sein als wir“, lautet seine klare Ansage.

Körperliche Fitness, Tempohärte und großer Teamgeist – darin sieht der 38-jährige Kroate die gewaltigen Unterschiede zur Vorsaison. „Das sind wie zwei Welten“, schwärmt er von seiner eingeschworenen Truppe, die er unterm Strich trotz des niedrig gehängten Saisonziels („frühzeitig von den Abstiegsrängen absetzen“) letztlich sicher auf dem Weg ins Ligamittelfeld sieht.

„Wir wollen vor allem auch das BGL wieder zu einer Festung machen, in der es jeder Gast schwer hat, zu punkten. Die Mannschaft hat eine tolle Vorbereitung absolviert und auch in dieser Woche noch einmal ihre große Entschlossenheit demonstriert, 60 Minuten lang um jeden Ball zu kämpfen“, wollen Fath und sein Team dem hoch eingeschätzten Gast um Trainer Oliver Landsiedel beim Wiedersehen mit den Ex-Lüdenscheidern Faruk Brahimi und Benny Hell das sportliche Leben ausgesprochen schwer machen. „Natürlich hat sich Hohenlimburg nochmals verstärkt, mit Thiele, Hering und Schulte Oberliga-erfahrene Kräfte hinzugeholt, doch aus eigener Erfahrung weiß ich auch, dass die Leute nicht immer eine absolute Bereicherung sind, wenn sie nicht hundertprozentig ins Teamgefüge passen. Letztlich muss man erst sehen, ob Hohenlimburg wirklich die erhoffte Qualität gewonnen hat.“

Auch die zwei klaren Schlappen des Vorjahres sieht der Coach, der vor allem in der Vorbereitung während seines Urlaubs von der hervorragenden Unterstützung von „Co“ Matthias Prumbaum profitierte, nicht als schlechtes Omen. „Wir sind eine ganz andere Mannschaft geworden und das wird auch Hohenlimburg zu spüren bekommen.“

Einziger Rückschlag in der Vorbereitung war der Kreuzbandriss, den sich Keeper Stefan Weigt in der vergangenen Woche einhandelte. Dadurch ist „Motz“ Prumbaum gezwungen, aus der „Standby-Rolle“ wieder vollständig ins Team zurückzukehren. Angeschlagen ist vor dem Start noch Sebastian Bölling (Handgelenk). - jig

HSG: Kämmerer, Prumbaum – Czekalla, Bölling (?), Kahlstadt, Voss, Schlippe, Opitz, Beckmann, Miossec, F. Paetz, Baberg, Füller

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