HSG: Punkten und dann feiern

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Kevin Plate will am Samstag mit der HSG gegen Herbede erst siegen und dann feiern.

Lüdenscheid -  „Wir haben ein Heimspiel, am Abend die Klubweihnachtsfeier und wollen zurück in ein positives Punktekonto.“ Klare Worte von Trainer Volker Schnippering vor dem Jahres-Heimspielausklang des Handball-Landesligisten HSG Lüdenscheid am Samstag (17.45 Uhr, Sporthalle Bergstadt-Gymnasium) gegen den umgruppierten Liganeuling HSV Herbede.

Dabei macht Schnippering nicht den Fehler, den Gast zu unterschätzen, der für die Lüdenscheider noch ein weitgehend unbekannter Rivale ist, weil der Coach noch keine Gelegenheit hatte, die Mannschaft der Herbeder „Handball-Instititution“ Ulrich Schwartz unter die Lupe zu nehmen. Aus Gesprächen mit Trainerkollegen weiß Schnippering immerhin, was die HSG am Samstagnachmittag erwartet. „Ein mannschaftlich ungemein geschlossenes Teams, das mit einer starken Abwehr aufwartet, ohne herausragende Torjäger mit viel Tempo über schnelle Mitte und erste und zweite Welle nach vorn arbeitet“, rechnet der HSG-Chefcoach mit einem Gast, der mehr Qualität als aktuell Punkte (sechs) hat.

 Dass für die Lüdenscheider dennoch nur der Sieg zählt, ist auch darin begründet, dass die Wittener, die einst noch unter dem Namen SV Herbede um Feld- und später Hallenhandball-Oberligapunkte u.a. gegen den Schalksmühler TV sowie Rot-Weiß und HC Lüdenscheid gespielt hatte, in erster Linie in ihrer engen und harzfreien Halle punkten.

Allerdings haben die Bergstädter keineswegs eine optimale Vorbereitung nach der letzten Niederlage bei Spitzenreiter Westfalia Hombruch hinter sich. Vielmehr beklagt Schnippering eine ganz schwache Trainingsbeteiligung seiner Mannschaft seit Anfang November. „Da gibt’s jede Menge Luft nach oben“, ärgert er sich, zumal die personelle Situation sich weiter nicht entspannt hat, da sich das Comeback des im ersten Saisonheimspiel verletzten Maurice Duda weiter nach hinten schiebt. Neben dem wichtigen Rückraumshooter, der Phil Lausen und Niclas Beckmann entlasten könnte, fällt auch Florian Füller (privat verhindert) aus, zudem hat der Coach für die Partie noch einige Fragezeichen hinter „Nichttrainierern“ auf seiner Liste. „Die Voraussetzungen sind sicher nicht optimal, aber mit der gewohnt lautstarken Unterstützung von den Rängen wollen wir uns trotzdem für die Weihnachtsfeier in Laune bringen.“

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