HSG: Schritt in die richtige Richtung

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Ganz starke Partie als Rechtsaußen: Moritz Winkhaus wurde nach vier Treffern in Halbzeit eins nach Wiederbeginn vom Gast energischer attackiert als hier vom später verletzt ausgeschiedenen Timm Höntsch.

Lüdenscheid - Keine Lobeshymne, aber doch Zufriedenheit: „Wir haben gegenüber dem Auftaktspiel einen Schritt in die richtige Richtung gemacht“, freute sich HSG Lüdenscheids Trainer Volker Schnippering nach dem 29:28 zur Heimpremiere über den Namensvetter Schwerte/Westhofen.

Vor allem kämpferisch überzeugten die Hausherren vor stimmungsvoller Kulisse von 150 Besuchern am Stadtpark und präsentierten sich auch als ein echtes Team, in dem jeder dem Nebenmann konsequent zur Hilfe kam.

Die Zahl technischer Fehler hatten die Bergstädter in Halbzeit eins deutlich nach unten schrauben können. Nach Wiederbeginn verhinderte eine Handvoll unnötiger Ballverluste einen deutlicheren Sieg der Lüdenscheider, obwohl auch Gästecoach Kohl in dieser Hinsicht ein Klagelied anstimmen durfte.

Aber die Lüdenscheider hatten mehrfach die Chance, sich abzusetzen. So nach dem 25:24, als Bölling und Winkhaus in Überzahl zweimal den Ball verbaselten und so dem Gast in Unterzahl gar den Ausgleich gestatteten.

Ansonsten aber war gerade die rechte Seite ein Aktivposten der Bergstädter: Rechtsaußen Winkhaus zeigte vor allem im ersten Abschnitt eine Topleistung und nach Wiederbeginn spielte Bölling eine superstarke Partie, wurde für sein klasse Rücklaufverhalten, mit dem er die gefürchteten Gegenstöße von Denissov wirkungsvoll unterband, besonders gelobt.

Und zwei letzte Ballverluste in der Schlussminute mochte ihm Coach Schnippering nicht anlasten, „da sich potentielle Anspielstationen von ihm weg anstatt auf ihn zu bewegten.“

Spätestens beim 27:25 hätte die HSG Lüdenscheid aber den Sack zumachen müssen, als eine doppelte Unterzahl Schwertes nicht genutzt werden konnte: Fenners wenig cleverer Abschluss von Außen in gerader Linie und dann wieder ein Ballverlust: Dank Lausens Treffer, mit dem er seine in Halbzeit eins nur schwache Abschlussquote verbesserte, sorgte wenigstens für Beibehalten des Zwei-Tore-Vorsprungs.

Letztlich retteten die Gastgeber den Sieg knapp über die Ziellinie. Auch weil Marcel Fenner als vorgezogener Deckungsspieler besser gegen den beweglichen Nico Paukstadt verschob als zuvor Florian Füller.

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