Praktisch keine Vorbereitung für die HSG

HSG-Kaltstart zum Jahresbeginn

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HSG-Handballchef Niclas Beckmann (links) trifft als Spieler auf Volker Schnippering und seine HSG.

Lüdenscheid - Mit einer 28:30-Niederlage bei Borussia Höchsten hatten sich die Landesliga-Handballer der HSG Lüdenscheid nach vier vorangegangenen Siegen in die Winterpause verabschiedet, am Samstag geht es nach einer dreiwöchigen Auszeit weiter: Ab 17.30 Uhr erwarten die Bergstädter den TuS Wellinghofen zum Jahres- und Rückrundenauftakt in der Sporthalle am Stadtpark.

Das Positive der meisterschaftsfreien Zeit: Akteure wie Jaschke und Froitzheim, die zuletzt gefehlt hatten, sind wieder an Bord, sodass Trainer Volker Schnippering bis auf den langzeitverletzten Elverfeld personell aus dem Vollen schöpfen kann. Negativ hingegen: Die Vorbereitung verlief alles andere als optimal. Durch die Schließung der Sporthallen während der Weihnachtsferien mussten sich die Spieler mit Laufeinheiten und Besuchen im Fitness-Studio begnügen, erst gestern Abend wurde erstmals wieder mit dem Ball am Wehberg gearbeitet.

„Das ist sicherlich nicht schön, aber mit dieser Problematik stehen wir nicht alleine da. Auch Wellinghofen konnte lediglich zweimal in der Halle trainieren“, erfuhr Schnippering von HSG-Abteilungsleiter Niclas Beckmann, der am Samstag allerdings als Gegenspieler im TuS-Trikot auflaufen wird. An das Hinspiel hat der Lüdenscheider Coach keine allzu guten Erinnerungen, denn nach noch ausgeglichenen 25 Minuten setzten sich die Bierstädter sukzessive ab, hatten am Ende verdient mit 29:24 die Nase vorn.

Starker Dortmunder Rückraum

„Der Rückraum hat mit Niclas, Thäsler und Ständker schon ordentliche Qualität, dazu kommt mit Dadayli ein guter Kreisläufer“, sieht Schnippering viel Arbeit auf seine Defensive zukommen. Und auch die Offensive dürfte insbesondere in punkto Geduld gefordert sein, denn gegen eine defensive 6:0-Formation, wie sie der TuS bevorzugt, hat die HSG in der Regel so ihre Problemchen.

Mit der gewohnt stimmungsvollen Kulisse am Stadtpark im Rücken soll nach den 60 Minuten dennoch ein Sieg stehen, wobei noch eine Hoffnung mitschwingt: Durch die beiden Jahresausklangs-Niederlagen gegen Bösperde und Höchsten hat Wellinghofen den Anschluss an die „Top 3“ schon vorzeitig verloren, vielleicht ist daher beim Gast bereits ein wenig die Luft raus.

HSG: Kapp, Bahr – Füller, Kroll, Baberg, Lausen, Fenner, Jaschke, Froitzheim, Miossec, Walter, Bölling, Winkhaus

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