Für die HSG zählt gegen Letzten nur ein Sieg

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Nachdem Spielmacher Justus Jaschke der HSG Lüdenscheid zuletzt in Hohenlimburg noch gefehlt hatte, kann der Spielmacher nach überstandener Grippe morgen voraussichtlich wieder mitwirken.

Lüdenscheid - Extremer geht es nicht: Gut eine Woche nach dem Duell beim Tabellenführer HSG Hohenlimburg (21:27-Niederlage) bekommt es die HSG Lüdenscheid am Samstag mit dem Schlusslicht zu tun, wenn ab 19.15 Uhr die HSG Wetter/Grundschöttel in der Sporthalle des BGL zu Gast ist.

Von Marc Kusche

Eine Begegnung, die für beide Teams eine besondere Drucksituation darstellt. Die Gäste müssen gewinnen, um den Anschluss ans rettende Ufer nicht zu verlieren, die Hausherren ihrerseits müssen und wollen zwei Punkte holen, um nicht noch unten hereinzurutschen und Ruhe in den kommenden Wochen zu haben.

„Das wird nichts für Feinschmecker“, erwartet Lüdenscheids Trainer Detlev Nebert in erster Linie ein Kampfspiel, für das er sich dementsprechende Unterstützung der eigenen Zuschauer erhofft. Und etwaige Entschuldigungen will Nebert auch nicht gelten lassen: „Dieses Spiel muss gewonnen werden, egal wie und egal mit wem.“

Erschwerend wird sicherlich sein, dass die Gastgeber einmal mehr weit von ihrer Bestformation entfernt sind. Zwar ist der zuletzt grippegeschwächte Jaschke wohl wieder dabei, dafür hat es jetzt Lausen erwischt, der in dieser Woche noch gar nicht trainiert hat – Einsatz ungewiss. Definitiv nicht dabei sind Kroll (schwere Bänderdehnung), Niegetiet (privat verhindert) und auch Baberg. Ein mögliches Comeback des Rückraumspielers hat sich aufgrund großer Probleme an einer Sehne seiner rechten Hand erledigt. Zwar wird auf ärztliches Anraten nicht operiert, dennoch wird sich Baberg noch zwei, drei Wochen schonen müssen. Um den Kader aufzufüllen, nehmen mit Weigt und Gruber gleich zwei Akteure aus der Reserve Platz auf der Bank.

Gegner steht mit Rücken zur Wand

Und der Gegner? Angesichts von nur fünf Zählern (einer davon beim 25:25 im Hinspiel) steht das Wildförster-Team schon mit dem Rücken zur Wand. Zwar keimte nach dem nahezu sensationellen 30:26 bei der SGSH II Mitte Januar nochmals Hoffnung auf, was folgte, waren bis heute jedoch drei Niederlagen in Folge. Grund, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen, verbietet sich dennoch aus Lüdenscheider Sicht, denn an einem guten Tag kann allein Wetters Keeper Goldkuhle einen Gegner zur Verzweiflung bringen.

HSG: Bahr, Kapp – Bölling, Füller, Kämper, Walter, Broscheit, Kahlstadt, Miossec, Lausen (?), Jaschke, Weigt, Gruber

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