HSG-Herren wollen letzte Zweifel beseitigen

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Im Hinspiel musste sich die HSG Lüdenscheid um Knut Niegetiet bei einem starken TV Schwitten geschlagen geben.

Lüdenscheid - Die Vorarbeit hat die HSG Lüdenscheid bereits vor den Osterferien mit dem 25:20-Erfolg in Schwelm geleistet, am Samstag soll der Klassenerhalt endgültig eingetütet werden, wenn der märkische Rivale TV Schwitten zum Rückspiel in der Sporthalle am Stadtpark erwartet wird (19.15 Uhr).

Von Marc Kusche

„Die Wahrscheinlichkeit ist zwar äußerst gering, dass der Soester TV II in den letzten fünf Spielen die Optimal- Punktausbeute holt und uns dann noch einholen könnte. Richtig zufrieden und beruhigt bin ich aber erst, wenn wir auch die letzten theoretischen Zweifel beseitigen und das sollte uns so schnell wie möglich gelingen“, peilt Lüdenscheids Interimstrainer Detlev Nebert die Revanche für die 22:28-Hinspielniederlage an. Seinerzeit hatten Neuzugang Niegetiet und der aus der Reserve hochgezogene Lausen ihren Debüt-Vorstellungen beim heimischen Landesligisten gegeben, standen beim Nordkreis-Rivalen nach einer noch ausgeglichen ersten Halbzeit letztlich aber auf verlorenem Posten.

HSG: Bahr, Kapp (?) – Bölling, Füller, Walter, Kämper, Broscheit, Jaschke, Kahlstadt, Missec, Lausen, Kroll (?)

Zu diesem Zeitpunkt wähnte sich der TVS um Spielertrainer Tihomir Knez noch auf Augenhöhe mit dem TV Halingen und der HSG Hohenlimburg, doch diese Ambitionen haben sich längst erledigt, als Dritter beträgt der Rückstand zuPrimus Halingen bereits zwölf Punkte.

 „Ich kann nicht einschätzen, wie es um die Motivation bei Schwitten bestellt ist, den dritten Platz unbedingt verteidigen zu wollen. Natürlich hoffe ich, dass die es eher ruhiger angehen lassen werden. Wir sind auf jeden Fall hochmotiviert und wollen unbedingt, dass beide Punkte in Lüdenscheid bleiben, auch wenn es für uns durch den Umzug zum Stadtpark kein richtiges Heimspiel ist“, will sich Nebert einfach überraschen lassen, wie schnell sich das Team an die neuen Gegebenheiten gewöhnen wird.

Personell steht ihm nahezu der Kader zur Verfügung, der insbesondere in Durchgang zwei in Schwelm ein richtig gutes Spiel gemacht hatte. Fehlen wird allerdings Niegetiet (Urlaub), dazu ist der Einsatz von Keeper Kapp fraglich, der sich beim Dienstagtraining einen „Hexenschuss“ zugezogen hat. Ob Kroll weiter für die Reserve freigespielt wird, richtet sich nach deren Ergebnis zuvor gegen Iserlohn. „Gewinnt die Zweite, wird Felix weiter bei uns spielen“, gibt Nebert die Richtung vor.

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