Viel Respekt vor dem Gast

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Maurice Duda fehlt den Bergstädtern wegen eines Außenbandrisses für mehrere Wochen.

Lüdenscheid - „Wir haben ein Heimspiel, und deshalb wollen wir auch gewinnen“, sagt HSG Lüdenscheids Trainer Volker Schnippering, macht sich und seinem Team vor dem Duell gegen die DJK SG Bösperde (Sonntag, 18 Uhr, Sporthalle Bergstadt-Gymnasium) Mut.

Dass sich die Einschwörung der Bergstädter ein kleines bisschen auch wie das berühmte Pfeifen im Keller anhört, ist nicht nur noch Nachwirkungen der suboptimalen Vorbereitung geschuldet, sondern auch der aktuellen Form der Gäste: In Menden hat nämlich Trainer Jörg von Estorff ein hervorragend harmonierendes Kollektiv geformt, das in beeindruckender Manier an die Tabellenspitze gestürmt ist: Zwei Spiele, zwei Siege und 20 Plustore sind eine durchaus imposante Visitenkarte.

Auch Volker Schnippering ist voll des Lobes über den Gegner: „Bösperde hat einen tollen Rückraum mit den Wergen-Brüdern und Linkshänder Butzek, dazu kommen zwei starke Kreisläufer und gute Außen“, lobt der HSG-Trainer das Gästeteam, sieht den Gast auch zwischen den Pfosten mit dem gut antizipierenden Kampmeyer und der körperlich starken 6:0-Deckung top besetzt.

Aber Bange machen gilt nicht und ist auch nicht das Ding der HSG, die sich an guten Tagen nicht hinter der Konkurrenz zu verstecken braucht. „Wenn wir an die Leistung der zweiten Halbzeit in Schwerte anknüpfen können, in der wir uns als echtes Team präsentiert haben, dann haben wir auch gegen Bösperde eine Chance“, sagt der Coach.

 Neben einer funktionierenden Deckung, die wie immer Grundvoraussetzung für einen möglichen HSG-Erfolg sein muss, wird auch nur eine nochmalige Steigerung im Angriff die Erfolgsaussichten der Hausherren steigern: „Wir müssen Bösperdes 6:0-Deckung in die Seitwärtsbewegung bringen, damit es uns gelingt, einzelne Akteure zu isolieren und dann in die Lücken zu stoßen“, hat der Coach ein potenzielles Erfolgsrezept ausgemacht.

 Allerdings hat die HSG für die kommenden Wochen ein unübersehbares Problem neben dem Ausfall von Marc Kedzierski: Bei Rückraum-Shooter Maurice Duda wurde ein Außenbandriss im Sprunggelenk diagnostiziert. „Sein Ausfall reißt eine nur schwer zu schließende Lücke“, meint Schnippering, der hofft, aber erstmals wenigstens wieder auf John Lenz oder Sebastian Bölling zurückgreifen zu können.

 HSG: Kämmerer, Ferizi – C. Broscheit, Ahmad, Lenz (?), Beckmann, Bölling (?),Fenner, L. Weichelt, Hurlbrink, Nitsch, Kroll, Lausen, Füller, Plate

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