Schnippering-Team mit Sieg zum Stadtfest

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Die HSG Lüdenscheid um Justus Jaschke und Christoph Kämper besiegte Schwerte 29:28.

Lüdenscheid - Riesenerleichterung bei Handball-Landesligist HSG Lüdenscheid: Nach einem 29:28 (16:15)-Erfolg über den Namensvetter aus Schwerte/Westhofen am Freitagabend am Stadtpark wird das eine oder andere Stadtfest-Bierchen am Samstag bestimmt munden.

Die erste Hälfte begann mit Ladehemmung auf beiden Seiten – die gastgebende HSG fand dann aber schneller ihren Angriffsrhythmus, legte ein 6:2 vor (10.). Die Vier-Tore-Führung hatte bis zum 12:8 Bestand. Vorne hatte das Schnippering-Team indes auf der Königsposition im linken Rückraum Probleme: Vor allem Lausen wurde oft geblockt, erzielte sein einziges Tor in der ersten Hälfte aus dem rechten Rückraum. Beim 12:10 drohte die Partie bereits zu kippen, Keeper Kapp hielt aber dreimal stark und sein Team noch auf Kurs. Nach dem 14:11 aber setzten die Gäste zur Aufholjagd an, so dass es mit einem knappen 16:15 in die Pause ging.

Beim 19:19 (38.) gelang nach dem Wechsel Schroeter der erste Ausgleich. Die Lüdenscheider aber behielten bis zum 25:24 auch dank dreier Weigt-Paraden knapp die Nase vorn (50.), verpassten es in Überzahl, davonzuziehen, kassierten das 25:25, legten dann aber durch Kämper und Baberg wieder auf 27:25 vor. Und es wurde dramatisch: Schroeter bekam für ein grobes Foul eine Zeitstrafe, Abwehrchef Hengstenberg für ein nicht ganz so grobes gegen Lausen die Rote Karte.

Die Lüdenscheider hatten eine 6:4-Überzahl, machten aber kein Tor, kassierten gar das 27:26 durch den starken Paukstadt. Lausen und Kämper legte wieder auf 29:26 (59.) vor – doch dann flatterten die Nerven, häuften sich gegen die offene Manndeckung technische Fehler. Für Schwerte aber kam Denissovs Anschlusstor elf Sekunden vor dem Ende zu spät – und die Tatsache, dass Weigt bei seiner Abwehraktion außerhalb des Raumes gegen Denissov die Rote Karte hätte sehen müssen, spielte letztlich auch keine Rolle mehr.

Lüdenscheid: Kapp, S. Weigt (ab 42.) – Bölling (3), Fenner, Füller (1), Baberg (3), Kämper (4), Winkhaus (4), Elverfeld (n.e.), Kroll (n.e.), Jaschke (4), Lausen (8/4), Kahlstadt (2), Miossec
Schwerte:  Emde, Schmidt (ab 31.) – Yaltzis (2), Höntsch, Ablas (1), Paukstadt (8), Denissov (7), Hengstenberg, Schroeter (6), Pavlovic, Decker (4), Polesny, Nickolay (1), Kohl (n.e.)

Schiedsrichter:  Herberholt (Attendorn) und Schneider (Kirchen)

Zeitstrafen: Lüd. 1, Schwerte 4 plus Rote Karte gegen Hengstenberg (56.) wegen groben Foulspiels gegen Lausen

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