Handball, Landesliga

HSG plädiert für 14er-Staffeln

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HSG-Trainer Stephan Nocke (2.v.r.) und Team-Manager Michael Mirus (l.) stellten die Neuzugänge Justin Jung (2.v.l.), Tamas Kiss (m.) und Philipp De Bie vor.

Lüdenscheid - Handball-Landesligist HSG Lüdenscheid hat die Vorbereitung auf die wie auch immer geartete Saison 2020/21 nun auch unterm Hallendach aufgenommen. In dieser Woche stellten die Bergstädter ihre Neuzugänge vor.

Mit Tamas Kiss, Philipp De Bie und Justin Jung trägt ein externes Trio künftig das HSG-Trikot, außerdem will Robin Plischka nach überstandener Kreuzband-OP im April vergangenen Jahres einen neuen Anlauf in Richtung Erstvertretung starten.

Teammanager Michael Mirus und Trainer Stephan Nocke freuen sich auf die „Neuen“. Eine Führungsrolle soll dabei direkt Tamas Kiss einnehmen. Der erfahrene Ungar fungiert als spielender Co-Trainer. Ihm traut Mirus zu, die vielleicht größte Baustelle im Kader der vergangenen Saison zu beheben. In der Spielsteuerung haperte es vor allem in Drucksituationen immer wieder, hier soll Kiss mit all seiner Routine Abhilfe schaffen. Als Rückraumallrounder kommt Justin Jung aus der A-Jugend der SGSH Dragons, der Youngster schnupperte beim Lokalrivalen allerdings auch schon Seniorenluft. Für die rechte Außenbahn vorgesehen ist Philipp De Bie (TuS Linscheid-Heedfeld). Der Linkshänder soll mit seinem Ex-Vereinskollegen Sascha Pennekamp eine torgefährliche Achse auf der rechten Seite bilden. Als Abgänge stehen Niclas Beckmann (Dortmund), Jan Hirnschal (eigene 2. Mannschaft) und Marcel Weigt (beruflich nach Koblenz) zu Buche, so dass die HSG-Verantwortlichen ihr Team gut aufgestellt sehen.

Mirus: "Mit viel Demut"

Bei der Abfrage der Verbandes, welches Saison-Modell die HSG bevorzugt, haben sich die Bergstädter für die Version mit 14 Mannschaften und fünf Absteigern entschieden, sieht man bei zwei Heimspielen mehr als in der 12er-Variante eine größere Chance auf den Liga-Verbleib.

„Wir gehen die Landesliga mit viel Demut an“, sagt Michael Mirus mit Blick auf den Liga-Verbleib durch die „Corona-Hintertür“. Gleichwohl soll sich eine in weiten Teilen frustrierende Saison wie die zuletzt abgebrochene nicht wiederholen. Dafür arbeiten Stephan Nocke und sein Team bereits intensiv. Nach Individual- und Ausdauereinheiten unter freiem Himmel kommen nun in der Halle bereits erste taktische Elemente hinzu. „Alles streng nach Corona-Vorschriften“, betont Michael Mirus. 

Heißt: Ein normales Handballspiel 7-gegen-7 findet momentan noch nicht statt, weil nur mit 10er-Gruppen, die in der Regel aus neun Spielern und einem Trainer bestehen, trainiert werden darf. Dementsprechend sind die Testspiele der HSG auch noch nicht abschließend terminiert, muss zunächst abgewartet werden, dass das Land NRW „grünes Licht“ gibt. Aber die Gegner stehen schon fest. So wird die HSG auf Teutonia Riemke, Borussia Höchsten, den VfL Kamen, den TV Eintracht Husen-Kurl, die Bundesliga-A-Jugend des VfL Eintracht Hagen, die SGSH Dragons III, die HSG Hohenlimburg, den SC Münster 08 und den TuS Volmetal II treffen – um dann möglichst gut vorbereitet das „Unternehmen Klassenerhalt“ in Angriff nehmen zu können.

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