HSG will die Nerven beruhigen

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Nach dreiwöchiger Pause wieder zurück im HSG-Team: Benno Walter

Lüdenscheid - Zwei Punkte am Sonntagabend – damit hätte Handball-Landesligist HSG Lüdenscheid die Nerven beruhigt und das Thema Klassenerhalt endgültig durch.

Entsprechend motiviert geht das Schnippering-Team trotz aller personellen Probleme in den vergangenen Wochen ins Duell mit dem Sauerlandrivalen TV Arnsberg (17.30 Uhr, Sporthalle am Stadtpark).  „Die beiden Punkte sind enorm wichtig, dafür müssen sich die Spieler förmlich zerreißen“, appelliert Trainer Volker Schnippering einmal mehr an die Willensstärke und den Teamgeist seiner Truppe, die das Team von Trainerfuchs Heinz Thomanek mit einem Erfolg wohl auch in der Tabelle endgültig abhängen kann.

Freilich haben die Handballer aus der Bezirkshauptstadt mit dem Heimerfolg über Höchsten noch einmal Oberwasser bekommen und wichtige Zähler im Abstiegskampf auf dem Habenkonto verbucht und sind mit ihrer körperlich sehr robusten, in der Deckung mitunter rustikalen Gangart kein zu unterschätzender Gegner. Kreisläufer Grote, Rückraumkanonier Berghoff, dazu der mitunter sehr starke Linkshänder Ruhrmann und auch Nöh, dazu in der Deckung Erk, Klute und die Mähls – eine durchaus ligataugliche Mischung bieten die Hochsauerländer auf.

Hundertprozentige Einstellung erwartet

„Ein Gegner, der eigentlich nie resigniert, da müssen wir beißen ohne Ende“, erwartet der HSG-Coach eine hundertprozentige Einstellung aller Akteure, ist unterm Strich natürlich froh, dass zumindest drei Namen von der Ausfallliste gestrichen sind: Keeper Lukas Rohr, Rückraumspieler Benno Walter und Spielmacher Justus Jaschke stehen wieder zur Verfügung, mehr oder weniger große Fragezeichen gibt’s noch um die am Knie verletzten Moritz Winkhaus und Lukas Elverfeld, zudem um den zweiten Torhüter. Nicht dabei ist neben den Keepern Jörn Bahr und Marvin Kapp weiterhin Abwehrchef Stefan Froitzheim. Beim 32:27-Hinrundensieg hatte die starke HSG-Bank in der Schlussphase den Ausschlag gegeben.

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