Mit Alternativen wie aus einem Guss

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Trotz harten Zupackens der Arnsberger Berghoff und Grote fanden Miossec und Co. immer wieder den Weg zum Abschluss.

Lüdenscheid - Die HSG Lüdenscheid landete den erhofften Befreiungsschlag zur weiteren Landesligaplanung mit einem lange beeindruckenden Auftritt am Sonntagabend beim 32:22 (18:9)-Erfolg über einen TV Arnsberg, der sich weiter Sorgen um den Ligaerhalt machen muss.

Nach zuletzt wenig erbaulichen Vorstellungen der HSG und Punktgewinnen der Tabellen-Kellerkinder hatten die Bergstädter noch einmal nach unten schauen müssen, aber mit engagiertem Auftritt, starker Körpersprache und großem Einsatzwillen verjagte die Sieben von Trainer Volker Schnippering mit viel Tempo und Leidenschaft das Abstiegsgespenst endgültig aus der Kreisstadt. Knapp zehn Minuten lang blieben die Gäste aus der Bezirkshauptstadt von Trainerfuchs Heinz Thomanek auf Augenhöhe (5:5), weil sich die HSG noch orientieren musste, der lange Nöh und Kreisläufer Grote Akzente setzten.

Rohr zeigt beste Leistung seit Wochen

Aber angefangen mit Keeper Lukas Rohr, der seine beste Leistung seit vielen Wochen bot, steigerte sich die HSG von Minute zu Minute und hatte wie schon beim Hinspielsieg im Hochsauerland letztlich die besseren Alternativen auf der Bank: Ob Fenner als Ersatz für den früh verletzten Jaschke oder Baberg und Rückkehrer Walter als „Backups“ der Halbschützen Lausen und Bölling, oder Kroll und nach Wiederbeginn die Nachrücker aus der Reserve, Gruber und Kahlstadt – die Rädchen bei der HSG griffen vor allem bis zum Seitenwechsel reibungslos ineinander. Acht Torschützen schon bis zur 20. Minute, über 8:6 (13.), 12:7 (19.) und 15:8 (25.) enteilten die Bergstädter auf neun Tore (18:9). Ob’s der klare Vorsprung war oder nicht; Nach Wiederbeginn stotterte der Motor der Hausherren mitunter, die Angriffe wurden nicht mehr konsequent bis zur klarsten Chance ausgespielt, hinzu kamen einige technische Fehler, die den Coach geärgert haben dürften.

Dennoch kamen die Gäste nie näher als auf sieben Tore (20:13, 35.) an die HSG heran, zeigten dazu im Angriff Schwächen. Die HSG fokussierte sich langsam wieder auf den Erfolg, legte die entscheidenden Treffer zum 32:22-Endstand nach und verhalf dem 47-jährigen Torwart-„Oldie“ Hendrik Wacker zum Landesligadebüt einschließlich parierten Siebenmeters.

HSG: Rohr (1.-51.), Wacker (ab 51.) – Bölling (4), Baberg (4), Füller (1), Gruber (2), Walter (8/5), Fenner (1), Kroll (1), Winkhaus (3) Lausen (4), Jaschke, Kahlstadt (2), Miossec (2)

TVA: Ehrsperger (1.-17. udn ein Siebemeter), Eberhard (ab 17.) – Bartenstein (1), Klute (2), Berghoff (2), Grote (8/3), Nöh (4), Erk, Erpelding, Y. Mähl (2), Dame, Fischer, P. Mähl (3) Schiedsrichter: Scholl/Schumann (Herne/Gladbeck) Zeitstrafen:  HSG 4, TVA 4

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