Handball-Landesliga

HSG will es über die Abwehr stemmen

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Sebastian Mühlbauer (links) und die HSG Lüdenscheid können mit einem Sieg in Letmathe vorzeitig die Weichen in Richtung Klassenerhalt stellen.

Lüdenscheid – Es ist ein märkisches Derby, doch dieser Aspekt spielt eine gänzlich untergeordnete Rolle, wenn die Landesliga-Handballer der HSG Lüdenscheid am Samstag beim Letmather TV gastieren (19.15 Uhr, Humpfert-Halle).

Denn die Tabellensituation gibt vor dem fünftletzten Spieltag die Richtung vor: Hier der LTV, mit 12:20 Punkten Viertletzter, dort die HSG, mit 17:25 Fünftletzter. „Für Letmathe ist es angesichts des schweren Restprogramms quasi ein Endspiel, die müssen gewinnen. Aber auch für uns ist es zumindest ein sehr wichtiges Match, denn ein Sieg wäre aus meiner Sicht schon eine kleine Vorentscheidung, dass es auch in der nächsten Saison Landesliga-Handball in Lüdenscheid gibt“, verdeutlicht HSG-Trainer Friedhelm Ziel.

In der Hinrunde kanzelte seine Mannschaft den Gegner zwar gleich mit 34:18 ab, ein Maßstab aber ist das nicht. Zum einen gehen die Bergstädter mittlerweile personell an Krücken, zum anderen stellt die harzfreie Humpferthalle zweifellos einen gravierenden Heimvorteil für den Aufsteiger dar. Der schien Mitte Dezember mit 2:22 Punkten bereits abgeschlagen, gewann seitdem aber zumindest seine fünf Heimspiele allesamt. Hingegen holten Beckmann und Co. aus den vergangenen sechs Begegnungen lediglich einen Zähler.

Unterstützung aus der Reserve

Und dennoch geht Ziel das Unternehmen „Auswärtssieg“ optimistisch an. Ausfälle wie Lausen, Fenner, Hurlbrink und Nitsch wiegen zwar schwer, doch es gibt mehrfache Unterstützung aus der Reserve, sodass der Coach den Leistungsträgern wohl das ein oder Minütchen zum Verschnaufen auf der Bank geben kann. Dazu wurde das Training in dieser Woche mit der am Wochenende spielfreien Reserve zusammengelegt, sodass sowohl qualitativ als quantitativ gut gearbeitet werden konnte.

Und als akribischer Analyst auch des Gegners gibt Ziel die Richtung vor. „Wir wollen es über die Abwehr stemmen. Halten wir Letmathe unter 20 Toren, sieht es gut aus.“

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