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HSV Plettenberg/Werdohl will ihre Bilanz ausgleichen

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Von: Michael Jeide

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HSV Plettenberg/Werdohl - Teutonia Riemke II
Michel Lengelsen (links) versucht hier einen Vorstoß des Riemkers Per Kling zu bremsen. Nach dem Heimerfolg gegen die Bochumer wollen der Spielmacher der HSV Plettenberg/Werdohl und seine Mitstreiter auch vom TV Lössel die Punkte mitnehmen. © Jeide, Michael

Dass Ivo Milos vor Beginn seiner Trainertätigkeit in Plettenberg und Werdohl bei der SG Attendorn/Ennest tätig war, erweist sich vor allem immer dann als hilfreich, wenn es gegen einen für den Landesligisten HSV neuen Gegner geht, der noch relativ „frisch“ in der Liga ist. 

Plettenberg/Werdohl - Genau das ist jetzt beim TV Lössel der Fall, der 2020 – wie die Attendorner – in den Genuss des Aufstiegs aus der Bezirksliga gekommen ist. Milos kennt die Handballer aus der Iserlohner Bergdorf folglich noch aus der Vergangenheit und weiß, was sein HSV-Team am Samstag (Anwurf 18.15 Uhr) in der Letmather Albert-Schweitzer-Sporthalle erwartet. „Lössel hat immer eine gute Atmosphäre zu Hause und viel Unterstützung von der Tribüne. Das wird ein echt schweres Auswärtsspiel“, prognostiziert der HSV-Trainer. Zumal: Für das letzte Heimspiel in diesem Jahr verspricht der TVL allen Fans, welche die Vereinsfarben tragen, egal ob mit Shirt oder Schal, ein Freigetränk. Damit hofft man, zusätzliche Anhänger in die Halle zu locken und den Druck von den Rängen auf den Gegner zu erhöhen.

Die HSV hätte aber ohnehin keinen Grund, den seit Saisonbeginn von Jan-Martin Belgardt gecoachten TVL auf die leichte Schulter zu nehmen. „Ich unterschätze grundsätzlich keinen Gegner und habe Respekt ohne Ende“, sagt Milos – wohl wissend, dass Lössel genauso viele Spiele gewonnen hat wie die HSV, nämlich zwei. Lediglich die Zahl der Niederlagen ist, weil der TV schon ein Spiel mehr absolviert hat, höher. Nach einem Start mit 0:6 Punkten gewann der „Neuling“ in seiner ersten richtigen Landesligasaison souverän bei der HSG Lüdenscheid und gegen den TuS Volmetal II, ehe es am vergangenen Wochenende eine 17:27-Schlappe beim TV Olpe gab. Dass so etwas dort passieren kann, wissen die Spieler der HSV selbst am besten. Ergo sollten sie sich darüber im Klaren sein, dass nach dem Erfolg gegen Teutonia Riemke II noch eine Schüppe draufgelegt werden muss, wenn nun auch der erste Auswärtssieg gelingen soll. Dieser würde vor der nächsten längeren Spielpause – erst am 4. Dezember geht es weiter – das Punktekonto ausgleichen.

Ivo Milos ist überzeugt davon, dass seiner Mannschaft dies gelingen kann. Er vertraut auf die Qualität der Spieler und die guten Trainingsleistungen. Zudem verspricht der Kader noch etwas voller als gegen Riemke II zu werden. Björn Traumüller und Leon Kreikebaum stehen vor der Rückkehr ins Team. Ausfallen wird indes der erkrankte Youngster Lukas Neumann.

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