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Freudentanz nach der Schlusssirene: HSG Lüdenscheid feiert wichtigen Auswärtssieg

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Von: Marc Kusche

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Die HSG feierte beim TV Lössel einen wichtigen Sieg. © Baankreis, Wesley

„HSG, HSG, HSG“ schallte es nach der Schlusssirene durch die Sporthalle der Albert-Schweitzer-Schule, in der die Gästeanhänger ohnehin von Beginn an für Heimspiel-Atmosphäre gesorgt hatten. Und auch unten auf dem Parkett starteten die Landesliga-Handballer der HSG Lüdenscheid einen Freudentanz, nachdem der Re-Start nach neunwöchiger Spielpause mit einem 21:20-Erfolg beim TV Lössel – zugleich dem ersten Auswärtssieg der laufenden Saison – gekrönt worden war.

Lüdenscheid - Vorangegangen war ein Spiel, wie es im Kampf um den Klassenerhalt nahezu zu erwarten gewesen war. Es wurde wenig Handball gespielt, dafür umso mehr gearbeitet. Das taten beide Teams mit großer Leidenschaft und Intensität, die Spannung tat ein übriges, entschädigte für die zahlreichen technischen Patzer und Fehlwürfe.

Mit einem gut aufgelegten Keeper Stute und treffsicheren Lausen legte das Team von Trainer Thorsten Stange vor (11./6:4), ein früher Torwartwechsel beim Gegner sowie das bessere Einstellen auf Lausen und die HSG-Angriffskonzeptionen brachten den TVL jedoch zurück, der beim 11:8 (28.) und 12:9 (29.) erstmals mit drei Toren vorne lag. Psychologisch wichtig: Mit dem Pausenpfiff verkürzte Lausen auf 10:12, was direkt nach dem Wechsel für neue Energie sorgte. Binnen sieben Minuten war der Ausgleich geschafft (13:13), auch deswegen, weil Wambold gleich zwei „Marken“ parierte und Routinier Miossec am Kreis doppelt zustach.

Bis die HSG allerdings wieder in Führung ging, sollte es dauern. Ein Siebenmeter von Bieker blieb ebenso ungenutzt wie 6:4- und 6:5-Überzahlspiele, doch die HSG blieb dran. Urplötzlich traf Rechtsaußen Bieker zweimal von links, sorgte Lausen erstmals wieder für eine Führung (50./17:16), läutete damit eine emotionale Schlussphase ein. In der machten der Rückraum-Shooter mit dem 21:20 sowie Wambold mit zwei Paraden das Happyend klar, das sich der Gast als ungemein kampfstarkes Kollektiv letztlich auch verdient hatte.

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