Handball: HSG Lüdenscheid

Eine Art Entscheidungsspiel

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Fehlt am Samstag wegen einer Kapselverletzung, die er sich bei der herben Niederlage beim TuS Volmetal II zuzog: Phil Lausen.

Lüdenscheid - Wichtiges Duell zum Rückrundenstart für die Landesligahandballer der HSG Lüdenscheid:

Zum einen geht’s im Auftritt bei Tabellennachbarn und Namensvetter Hohenlimburg (Samstag, 27. Januar, 19.15 Uhr) darum, gegen einen direkten Rivalen den Abstand zum Tabellenende nach Möglichkeit zu vergrößern, vor allem aber auch darum, den Eindruck vom katastrophal schwachen Auftritt beim TuS Volmetal II zu korrigieren. 

Und auch das aus verschiedenen Gründen: Denn einmal muss die HSG endlich ihre Auswärtsschwäche ablegen, um die Restsaison sorgenfrei spielen zu können, zum anderen kämpft sie womöglich auch ein Stück weit auch um ihre eigene Zukunft. 

Sollte es nämlich tatsächlich so sein, dass der potenzielle neue Trainer der Spielzeit 18/19 sich zwischen den im direkten Duell befindlichen Ligarivalen entscheidet, stünde den Bergstädtern sicher ein starker und erfolgreicher Auftritt gut zu Gesicht, um den neuen Mann auf der Kommandobrücke fürs eigene Team zu begeistern. 

Eine Aufgabe für das Team des scheidenden Chefcoaches Volker Schnippering, die alles andere als einfach wird: Denn neben Co-Trainer Felix Kroll (Daumenbruch) und dem langzeitverletzten Rückraumshooter Maurice Duda fällt auch Torjäger Phil Lausen aus, der sich beim Debakel vom Volmewehr eine Kapselverletzung zugezogen hat. 

Da wird’s für die HSG im Rückraum eng, sodass Schnippering eine Anleihe im Bezirksligateam nimmt, das selbst erst am Sonntag am Ball ist: Linkshänder Basti Mühlbauer stößt zum Kader, der auch wieder auf Rechtsaußen Calvin Broscheit zurückgreifen kann. 

„Hinten im Gegensatz zur Vorwoche den Nebenleuten helfen, zur Ballseite verschieben und den einen oder anderen Ball gewinnen, um dann Tempo nach vorn spielen“, lautet ein mögliches Erfolgsrezept des Trainers, der zudem im Angriff gegen die körperbetonte und bissige, mitunter auch offensive Hohenlimburger Deckung mehr Geduld und sichere Abschlüsse einfordert. 

„Wir müssen technische Fehler vermeiden“, trichtert Schnippering den Akteuren ein. Denn Hohenlimburg hat trotz Langzeitausfalls des überragenden Bauer ordentlich gepunktet, variiert unter dem ebenfalls scheidenden Trainerfuchs Sascha Maystrenko mit einigen „Wanderern“ zwischen Erst- und Zweitvertretung wie den Wittke-Brüdern, Göbels und Co.

HSG: Kämmerer, Ferizi – C. Broscheit, Ahmad, Bölling, Mühlbauer, Fenner, L. Weichelt, Hurlbrink, Kedzierski, Nitsch, Beckmann, Plate, Füller

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