Handball, Landesliga-Splitter

Zum Punkten verpflichtet

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Marcel Fenner liefert wegen anhaltender Schulterprobleme am Wurfarm eines der ganz großen Fragezeichen für das Spiel gegen Voerde am Wochenende.

Kreisgebiet - Der TS Evingsen bleiben immer weniger Möglichkeiten, die Abstiegsränge zu verlassen. Das Heimspiel gegen HSG Hohenlimburg hat Endspielcharakter. Die HSG Lüdenscheid geht derweil weiterhin personell auf dem Zahnfleisch. Die Bergstädter empfangen die TG Voerde.

TS Evingsen - HSG Hohenlimburg (Samstag, 18.30 Uhr): Mund abputzen, Ärmel hochkrempeln, an die Chance glauben und punkten: Im Kampf gegen den Abstieg aus der Handball-Landesliga ist für die TS Evingsen sechs Spieltage vor Saisonende noch nichts verloren. Zwei Punkte beträgt der Rückstand des Aufsteigers auf das rettende Ufer. Ein Rückstand, der auf der Zielgeraden bei zwölf noch zu holenden Zählern aufzuholen ist. Klar ist aber auch: Die Turnerschaft muss jetzt liefern, idealerweise schon am Samstag (18.30 Uhr, Sauerlandhalle) gegen die HSG Hohenlimburg.

Seit dieser Woche ist fix, dass Rang elf definitiv zum Klassenerhalt reichen wird. Auf diesem elften Platz steht der Letmather TV mit 12:28 Zählern, punktgleich dahinter folgt die DJK Bösperde. Der TuS Wellinghofen, bei dem die TSE in der kommenden Woche zu Gast ist, dürfte als abgeschlagenes Schlusslicht mit lediglich drei Pluspunkten das rettende Ufer nicht mehr erreichen. Derzeit deutet also alles auf einen Abstiegs-Dreikampf zwischen dem Letmather TV (spielt am Samstag in Olpe), DJK Bösperde (Stadtderby gegen die SG Menden Sauerland Wölfe II) und eben der TSE mit ihren 10:30 Punkten hin.

Schmoll ist guter Dinge

Auf die Evingser warten mit den Heimspielen gegen Hohenlimburg und VfL Eintracht Hagen III (6. April) sowie dem Auswärtsspiel in Wellinghofen (31. März) drei ganz wichtige Duelle, den Fokus der Burgstädter richtet Trainer Sascha Schmoll aber zunächst einzig und allein auf den morgigen 60-Minüter gegen den Tabellensechsten aus Hohenlimburg.

Gegen die HSG Hohenlimburg haben die Evingser im Hinspiel einen ihrer bisherigen zehn Punkte geholt, erkämpften in der Rundturnhalle ein 27:27. Auch die Erinnerungen an diese Punkteteilung könnte ein Mutmacher sein für das Rückspiel gegen den Tabellensechsten, der sich mit seinen 21:17 Zählern jenseits von Gut und Böse befindet.Obwohl es im Training auch in dieser Woche aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen Ausfälle gab bei der TSE, sieht Schmoll sein Team gut vorbereitet auf den Samstagabend. „Die Jungs, die trainiert haben, sind alle heiß“, sagt der Übungsleiter und hofft, dass der Funke am Samstag von der Mannschaft auch auf die Anhänger überspringt.

HSG Lüdenscheid - TG Voerde (Samstag, 18 Uhr): Der Spaß am Hobby Handball ist in diesen Wochen bei HSG Lüdenscheids Trainer Friedhelm Ziel sehr eng begrenzt. Woche für Woche plagt er sich mit Rumpfteams über die Runden, hat sicher längst keine ligareifen Trainingsbedingungen mehr und sieht immer noch mit einiger Sorge dem Saisonendspurt entgegen. Ins Duell mit dem starken Neuling TG Voerde (Samstag, 18 Uhr, BGL-Sporthalle) gehen die Bergstädter jedenfalls als Außenseiter.

„Das Voerde-Spiel ist zwar das letzte gegen die Top-Klubs, gegen die wir schon in der Hinrunde schlecht ausgesehen haben, aber in unserer personellen Situation wird’s auch in den letzten fünf Spielen schwer, in denen wir in der Hinrunde alles gewonnen haben“, warnt er gebetsmühlenartig vor einem bösen Erwachen der Bergstädter, die sich mit 17 Zählern noch nicht endgültig auf der sicheren Seite sehen dürfen.

„Zwei, besser noch vier Zähler“ hätte Ziel zur Nervenberuhigung gerne noch, womöglich entscheidende Bedeutung könnte dem Gastspiel in Letmathe am übernächsten Samstag zukommen. Doch soweit ist es noch nicht, die hohe Hürde des Wochenendes heißt Voerde: „Und wir werden, egal in welcher Besetzung auch immer, das Spiel nicht von vornherein abhaken. Selbst wenn wir nur sieben Feldspieler zur Verfügung haben – alle sind körperlich fit, da haben wir immer noch eine kleine Chance, die wir nutzen wollen.“ Die HSG wird mit Unterstützung der Fans dicke Bretter bohren und auf „Wunderheilungen“ hoffen müssen.

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