Was harte Arbeit bringen kann

+
Hakte die Rückrunde mit 8:14-Punkten schnell ab: der scheidende HSG-Trainer Christian Köster

Lüdenscheid - Zum Abschied von ihrem Trainer blieb es für die Landesliga-Handballerinnen der HSG Lüdenscheid bei Tabellenplatz sieben. Bei Coach Christian Köster überwogen nach dem 26:29 beim TuS Bommern dennoch die positiven Erinnerungen – die Rückrunde mit 8:14-Punkten hakte er schnell ab.

„Ich denke da viel mehr an die Hinrunden-Niederlagen gegen Sprockhövel und gegen Gevelsberg/Silschede, die nicht hätten sein müssen“, sagte „Kösti“, der am vergangenen Donnerstag nach einer verkürzten Trainingseinheit mit Pizza, Salat und Getränken seinen Ausstand von der HSG-Mannschaft gefeiert hatte und für die Partie in Bommern ein Aufwärm-Spiel statt des regulären Aufwärm-Programms angeordnet hatte.

Bei diesen beiden Spielen vor der Winterpause verloren die Lüdenscheiderinnen die unmittelbare Tuchfühlung zur Tabellenspitze, die sie für exakt einen Spieltag innegehabt hatten. Nämlich nach dem Auswärtssieg beim HTV Sundwig/Westig. Die HSG war neben Gevelsberg/Silschede die einzige Mannschaft, die den Landesliga-Meister aus Hemer in dieser Spielzeit besiegte. „Die Spielerinnen haben gesehen, was sie erreichen können, wenn sie viel trainieren und sich reinhängen“, meinte Christian Köster zur Hinrunde, in der die Bergstädterinnen 16:6-Punkte sammelten. „Nach der guten Hinrunde haben wir mit Birte Hofmann natürlich eine Leistungsträgerin verloren, die Annika Worobey allerdings sehr gut ersetzt hat dafür, dass sie das erste Jahr auf der Mitte gespielt hat.“

Auch darüber hinaus standen wichtige Spielerinnen immer wieder nicht zur Verfügung: Torjägerin Michelle Pleuger wegen Urlaubs, Kim Malcus immer wieder aus gesundheitlichen Gründen, Alina Schmidt wegen Prüfungsvorbereitung und Saskia Oppl, weil sie für die „Zweite“ freigespielt wurde. Überhaupt habe nach Weihnachten der Fokus darauf gelegen, die Kreisliga-Reserve beim Unternehmen Bezirksliga-Aufstieg zu unterstützen: „Das sehe ich als Vertreter des Gesamtvereins.“

Für die Erstvertretung sei zu diesem Zeitpunkt nach oben realistisch nichts mehr drin gewesen, nach unten habe es keine Gefahr mehr gegeben. Insofern habe er auch das Trainingsprogramm in der Rückrunde reduziert, die Einheiten im Fitnessstudio seien freiwillig gewesen. Über die Saison gesehen hätten sich viele Spielerinnen gut entwickelt, etwa Annika Worobey, Franziska Schmale mit ihrer neuen Aufgabe im Innenblock, Nina Lausen oder Alina Schmidt. Insofern habe sein Nachfolger Markus Heß gute Voraussetzungen, meinte Köster, der die HSG-Frauen weiter beobachten will.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare