24:8 in Sundern: Köster-Sieben knapp an Rekord vorbei

Freie Bahn für Nora Beckmann: Die HSG-Linkshänderin warf in Sundern drei Tore. Foto: Krüger

SUNDERN -   Das war ein Ausrufezeichen im Kampf ums Überleben in der Handball-Landesliga der Frauen: Die HSG Lüdenscheid feierte mit dem 24:8 (15:4) bei Schlusslicht HV Sundern den dritthöchsten Sieg aller Mannschaften der laufenden Spielzeit.

Doch es war nicht nur die Höhe des Erfolgs des neuen Drittletzten der Tabelle, sondern auch die Art und Weise, wie die Kreisstädterinnen den Gegner deklassierten. „Sie haben super gefightet, alle sind vorbildlich in der Abwehr mitgegangen“, sah Lüdenscheids Trainer Christian Köster den Schlüssel für den Auswärtssieg in der Defensive.

Vorbildlicher Einsatz beim Rücklaufverhalten

Mit verbesserter Fitness zeigten die Bergstädterinnen vor allem beim Rücklaufverhalten eine vorbildliche Leistung. War der HV Sundern einmal mit Tempo auf dem Weg nach vorn, fand das Spielgerät zum Entsetzen der Hochsauerländer Torhüterinnen Jasarow und Osterhaus (spielten jeweils eine Halbzeit im Tor und eine Halbzeit im Feld) oftmals in Windeseile den Weg zurück in die Hände der Lüdenscheiderinnen und anschließend ins Gehäuse der Gastgeberinnen. Zweimal Hofmann zum 0:2 (3.), dann Lukowski, Katharina Kaiser mit einem „Hattrick“ und nochmals Hofmann zum 1:7 (10.) – schnell wurde deutlich, welchen Verlauf die Partie nehmen würde. In der Abwehr verschob die 6:0-Deckung der Gäste beständig und konzentriert, so dass der HVS-Rückraum um Simon, Patt und Niese nur ganz selten Lücken fand. Gute Leistungen beider HSG-Torhüterinnen kamen noch hinzu.

HSG Lüdenscheid lässt gute Chancen liegen

So setzte sich die Köster-Sieben immer weiter ab, ließ noch gute Gelegenheiten liegen (unter anderem drei Siebenmeter in Halbzeit eins). Nach der Halbzeit war angesichts der klaren Gäste-Führung (15:4 zur Pause) ein wenig die Luft heraus, die HSG schraubte die Differenz noch auf 16 Tore in die Höhe.

Axel Krüger

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