Starke zweite Halbzeit mit ungekrönter Aufholjagd

+
Erzielte am Sonntagmittag bei der unglücklichen 20:21-Heimniederlage gegen die TSG Sprockhövel einen Treffer für die Landesliga-Frauen HSG Lüdenscheid: Annika Worobey (rechts).

LÜDENSCHEID - Es war eine tolle Aufholjagd, die die Handballerinnen der HSG Lüdenscheid gestartet hatten. Die Krönung in Form eines Punktgewinnes indes blieb den Köster-Schützlingen versagt. Unglücklich 20:21 (9:14) verloren die Landesliga-Frauen der HSG am Sonntag gegen die TSG Sprockhövel.

Von Kerstin Hefendehl

Besonders unglücklich auch deshalb, da Katharina Kaiser neun Sekunden vor Schluss einen Gegenstoß nicht im Tor versenkte. Dabei wäre ein Remis nach dieser zweiten Hälfte mehr als verdient gewesen.

Nach indiskutabler erster Hälfte mit einfachen Ballverlusten quasi im Minutentakt hatte noch alles nach einem lockeren Erfolg der Gäste ausgesehen. Schnell hatte die TSG mit drei Treffern in Front gelegen (6:3, 12.). Die HSG-Offensive fand selten ein Durchkommen gegen die kompakte Abwehr der Gäste, die auch ohne die zuletzt gegen Kierspe überragende Torjägerin Pat Schreiber im Angriff zu überzeugen wussten. Mit einem 9:14 und einem Wutausbruch von HSG-Trainer Christian Köster ob der unterirdischen Leistung seines Teams ging es in die Pause.

Katharina Kaiser verpasst den Ausgleich

Es sollte ein Weckruf für die Bergstädterinnen gewesen sein. Wie verwandelt kamen sie aus der Kabine. Rasch wurde der Rückstand auf zwei Tore verkürzt (13:15, 37.). Angeführt von der nun ganz starken Birte Hofmann ließ sich die HSG auch von einem zwischenzeitlichen 15:18 und einem vergebenem Siebenmeter nicht beirren (46.). Fünf Minuten später war durch Beckmanns Treffer der Anschluss wieder hergestellt, Hofmann egalisierte gar zum 18:18. Nach Hofmanns Strafwurftor zum 19:20 (54.) begann die spannende Schlussphase. Erst musste Hofmann für zwei Minuten vom Feld, Sprockhövel erhöhte auf 21:19 (57.). Carolin Steinbrück verkürzte 45 Sekunden vor dem Ende nochmals auf 20:21. Sofortige offene Deckung der HSG-Damen – und Katharina Kaiser verpasst wenig später beim finalen Gegenstoß die große Gelegenheit zum Ausgleich.

HSG: Graf, Steinacker – Hofmann (7/2), Eicker (3/1), Beckmann (2), K. Kaiser (2), Dalchow (2), von Oepen (2/1), Worobey (1), Steinbrück (1), Klinker, F. Kaiser, Lukowski, Röhricht

TSG: Heidholt, Mühlhaus – Scherber (7/1), Höltermann (4), Böhmer (4/1), Weltzien (4/1), Ruthenbeck (2), Beckendorf, Valero, Weinheimer, Bugal

Schiedsrichter: Ivanova/Tessari (Hohenlimburg)

Zeitstrafen: HSG 1, TSG 1

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare